Hangout: Prädiktive Gentests – Chance oder Risiko?

HangoutPrädiktive Gentests – Chance oder Risiko? Mithilfe sogenannter prädiktiver Gentests lassen sich Voraussagen darüber machen, wie wahrscheinlich es ist, dass jemand eine bestimmte Krankheit geerbt hat und irgendwann einmal daran erkranken wird. Doch welchen Nutzen haben Gentests für Betroffene? Und wie gehen vor allem junge Menschen mit dem Ergebnis um?

Welche Konsequenzen kann das Ergebnis auf ihr weiteres Leben und das ihrer Verwandten und Freunde haben? Sind prädiktive Gentests ein geniales Frühwarnsystem oder eine unnötige Zusatzanwendung? Segen oder Fluch? Diese und andere Fragen haben wir in einem Google-Hangout diskutiert:

Unsere Gäste waren:

Prof. Dr. Ortwin Renn, Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart;

Marcel Fortus, Schüler aus Nürnberg, der den Nachwuchsjournalistenwettbewerb „Chancen und Risiken von Gentests“ gewonnen hat;

David Mauer, Zukunftsforscher am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), der die Verbindung von Zukunftsforschung und Zukunftsethik untersucht;

Andreas Pfeiffer, Pressesprecher des Dachverbandes für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin Deutschland e.V. (DVTA).

Moderator:

Frank Ulmer, Moderator und Risikoforscher

Der Hangout ist Bestandteil des Projekts “Ju-Gen-D”. Die Abkürzung steht für “Junge Menschen und ihr Umgang mit ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen der prädiktiven genetischen Diagnostik”. Durch dieses Projekt sollen sowohl der gesamtgesellschaftliche Diskurs als auch die individuellen Herausforderungen, vor denen Betroffene stehen, verdeutlicht werden: Chancen und Risiken prädiktiver Gentests werden diskutiert, die Kompetenz im Umgang mit Unsicherheiten, Komplexität und Ambiguität von Entscheidungen wird entwickelt.

“Ju-Gen-D” ist eine Gemeinschaftsinitiative vom IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, politik-digital.de, der DIALOGIK gGmbH und des Kommunikationsbüros Ulmer GmbH. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Medienpartner ist wissen.de.

Bild: Colby Stuart (CC BY-NC-SA 2.0)

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