WINTERBLID v4Nach vielen spannenden Talks im vergangenen Sommer haben politik-digital.de und Netzpiloten die Winter-Edition der „Berliner Hinterhofgespräche” gestartet. Anlass für die erste Ausgabe der neuen Hangout-Reihe war eine Konferenz der Berliner Gazette vom 7.-9. November. Unter dem Motto: „Complicity – How can Pirates & Capitalists, Hackers & Journalists, Amateurs & Pros work together?” wollten die Organisatoren die Zusammenarbeit zwischen Akteuren der Netzwerk-Gesellschaft fördern.

Im Anschluss an die Konferenz haben wir am Dienstag, 12.11. über die mangelnde Kooperation innerhalb der „Netzgemeinde” diskutiert. Obwohl Akteure der Netzbewegung oft gleiche Ziele und (politische) Werte teilen, finden sie häufig keine gemeinsame Ebene der Zusammenarbeit. Woran liegt es, dass Journalisten, Blogger und Netzaktivisten oftmals „ihr eigenes Ding machen”? Dabei wären Vernetzung und Mobilisierung grade in Zeiten des NSA-Skandals wichtige Mittel zur Formung einer „digitalen Gegenöffentlichkeit”.
Im Sinne von „Complicity” haben wir uns die Frage gestellt, wie netzbewegte Menschen zu „Verbündeten” werden können, die gemeinsam Konflikte bearbeiten, anstatt sie untereinander auszutragen.
Zum Thema „Verbunden, aber nicht vernetzt- von der mangelnden Zusammenarbeit in der Netzgemeinde”, diskutierte Moderator und Netzpilot Tobias Schwarz gemeinsam mit Sandra Zistl von Hostwriter, der Autorin und Unternehmerin Nicole Simon, dem Autor und Wissenschaftler Sebastian Gießmann und Krystian Woznicki, dem Herausgeber der Berliner Gazette und Organisator der Complicity-Konferenz.
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Bild: politik-digital.de
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