Links, zwo, drei, vier – KW 44

Jeff Jarvis wundert sich über den deutschen Protest gegen Google Street View, Google sorgt für eine Schlammschlacht im US-Kongresswahlkampf  und in der Türkei wird die Youtube-Sperre aufgehoben – interessante Netznews dieser Woche in unserer Linkliste.

"Deutschland, was hast Du getan?"

Jeff Jarvis, Professor der City University of New York’s Graduate School of Journalism und Netz-Vordenker, ist schockiert über die Verpixelung deutscher Haushalte bei Google Street View. Seine Vermutung: Die Deutschen hätten eher Vorurteile gegen Google als Sorge um den Schutz ihrer Privatsphäre. Jarvis fürchtet einen Präzedenzfall, der die digitale Welt schädigen könnte.

Kristina Schröder diskutiert

Am 4. November ging die Plattform „Dialog Internet“ online. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möchte die Chancen und Risiken des Internets für Jugendliche diskutieren. Bis zum 3. Dezember können noch Leitfragen des Ministeriums kommentiert und bewertet werden. Wer will, kann eigene Fragen einbringen und auch über Facebook und SchülerVZ mitdiskutieren.

Neue Darstellungsformen und digitale Schlammschlacht bei den US-Wahlen

In der Nachbetrachtung der US-amerikanischen Wahlen berichtet zeit.de, wie Demokraten und Republikaner Google und Twitter systematisch gegen den politischen Gegner verwendeten. Außerdem präsentiert Lorenz Matzat innovative Visualisierungen amerikanischer Datenjournalisten.

Türkischer Youtube-Blinker

An-aus-an: die türkische Regierung findet im Umgang mit Youtube keine klare Linie. taz.de erklärt, warum am Mittwoch die erst am Samstag beschlossene Aufhebung der zweieinhalbjährigen Sperre wieder rückgängig gemacht werden sollte, ehe am Donnerstag eine erneuter Kehrtwende erfolgte.

Google führte Wähler in die Irre

Tausende Wähler, die per Google ihr Wahllokal gesucht hatten, wurden offenbar an den falschen Ort geschickt. Das Blog von techpresident.com untersucht, was dahintersteckt.

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