England: e-Voting vorerst nicht auf Agenda

Eine aus meiner Sicht gute Nachricht aus Großbritannien: Harriet Harman, Staatssekretärin und zuständig für Verfassungsfragen, will e-Voting-Projekte für die Kommunalwahlen im Mai 2006 nicht weiterverfolgen. Sie schrieb dem Britischen Parlament vor einigen Wochen, dass die Regierung sich darauf konzentrieren wolle, die bestehenden Briefwahlmöglichkeiten sicherer und das Wahlsystem insgesamt zugänglicher zu machen.

Auch in Deutschland scheint die Luft inzwischen raus zu sein, aus verschiedenen e-Vorting-Projekten – meiner Meinung nach vollkommen zu Recht. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen von Online-Votings auf Bundesebene. Den Nerds, dfie unbedingt vom Computer aus für den Bundestag wählen wollen, tut ein wenig frische Luft am Wahltag durchaus gut. Für alle anderen gibt es die in Deutschland doch insgesamt ganz gut funktionierende Briefwahl. Allerdings sollte man die Bestellung von Briefwahlunterlagen über das Netz verbessern, wie es bereits einige Kommunen mit Erfolg getan haben.

Gefunden habe ich das übrigens beim British Council – worth an watch!

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