Lücken bei Sicherheitsinitative “Deutschland sicher im Netz”

Als eines der Ergebnisse des ersten Gipfels zur Sicherheit in der Informationsgesellschaft wurde am 31. Januar die Initiative Deutschland sicher im Netz ins Leben gerufen. Die Kampagne soll Anwenderinnen und Anwender für Risiken im Internet sensibilisieren. Sie wurde von Software-Herstellern, dem Bundeswirtschaftsministerium und verschiedenen Verbänden initiert und richtet sich an Behörden, mittelständische Unternehmen und Privat-User. Ein Ziel der Initive ist es, das Vertrauen in das Medium Internet zu steigern. Passwörter sollen durch Chipcards, biometrische Daten ersetzt werden. Die Firmen CA und Microsoft wollen ein kostenloses Sicherheitscheck-Programm erstellen. Dieses überprüft jedoch nur gängige Microsoft-Produkte. Auf Alternativen zu unsicheren Standardanwendungen wie Internet Explorer und Outlook Express wird jedoch nicht hingewiesen. Software, die vom Bundesamt für Datensicherheit in der Informationstechnik als sicher zertifiziert wurde, bleibt bei Deutschland sicher im Netz unberücksichtigt. Mit einem Schulungspaket will eBay in Zukunft die Online-Kompetenz seiner User fördern. “Deutschland sicher im Netz” steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Clement.

Weblog von Jens Steiner

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