Junge Union kämpft im Netz für Althaus

Mit einem neuen Social Network wirbt auch die CDU Thüringen für ihre Wahl. Die Startseite sieht sehr einladend aus und gibt einen ersten Einblick in die Aktivitäten des Netzwerkes. Diese ergeben sich aktuell vor allem aus dem Kreise der Jungen CDU-Mitglieder, die in der Jungen Union (JU) organisiert sind.

 

Inhaltlich ist das Netzwerk wenig spektakulär: Ein Forum unterstützt die Debatte über die Politik in Thüringen, daneben können Fotos und Videos ausgetauscht werden. Ein Blog und natürlich eine Möglichkeit, Gruppen zu bilden sollen die Mitglieder untereinander vernetzen. Das Abrufen eines Banners für die eigene Website bietet da bereits den größten "Web-Mehrwert".

Wozu allerdings neben dem teAM Zukunft der CDU noch ein team-thüringen benötigt wird, erschließt sich erst auf den zweiten Blick: ist das teAM Zukunft auf Angela Merkel als Spitzenkandidatin der CDU konzentriert, soll mit team-thüringen vor allem der angeschlagene CDU Spitzenkandidat und Ministerpräsident Dieter Althaus gestützt werden.

Offiziell soll das team-thüringen die Freiwilligenkampagne von CDU und JU werden, über 250 solcher Freiwilligen haben sich in den ersten Tagen angemeldet. Dabei wird besonders darauf Wert gelegt, dass sich auch Nicht-Parteimitglieder engagieren können. Lokal verantwortliche Team-Manager koordinieren dann wie beim deutschlandweitren Portal die Aktivitäten vor Ort und binden die Unterstützer mit ein.

Der Pressemeldung zufolge soll so ein moderner Wahlkampf im Internet sicher gestellt werden. Da stellt sich allerdings die Frage, ob bereits die Verwendung einer solchen Plattform modern ist, oder dazu nicht noch ein wenig mehr gehört, denn: ungewöhnliche Ansätze finden sich hier nicht, eine Netzwerkplattform an sich ist keine Besonderheit. Was fehlt sind die Besonderheiten, ansonsten handelt es sich nur um noch ein Social Network…

3 Antworten auf Junge Union kämpft im Netz für Althaus

  1. Kai sagt:

    Gute Aktion. Wie der Wessi Ramelow unseren Dieter Althaus zur Schnecke macht ist unterirdisch.

  2. Ralf Kothe sagt:

    Team Thüringen ist als Social Network bedienfreundlicher als Facebook, MySpace & Co., mit einem Blick erkennbar, wofür es steht und daher genau richtig. Natürlich müssen die ausgetauschten Inhalte stimmen, die Technik allein macht es nicht. Aber der Anfang ist getan!

  3. NaSoWas sagt:

    Wo doch Herr Althaus noch am Tag der Maueröffnung noch mehr Marxismus-Leninismus für die DDR gefordert hat. Man kann so etwas beliebig bei CDU-Top-Karrieristen erweitern. Selbst ein derartig graober Mauerechtfertiger wie Ulrich Junghanns machte bei der CDU eine steile Karriere. Merkel, Tillich…

    Wie heißt es so schön?

    Die schlimmsten Elche waren früher selber welche!

    Schon schlimm wenn der CDU-Nachwuchs Fakten ignoriert, Tatsachen verdreht und per Gericht gestoppt werden muß.

    Es wird Zeit für mehr Ehrlichkeit in der CDU!
    Inhaltliche Diskusssion statt Schmutzkampagne!
    Wähler sind nicht generell so dumm wie mancher es vermutet!
    Offenbar hat die JU-Thüringen immer noch eine Mauer im Kopf!

    Im Koalitionsvertrag von der (CDU,CSU und SPD) steht auf der Seite 86 des Koalitionsvertrages die Deregulierung der Finanzmärkte als Ziel. Selbstkritik an der Mitschuld der heutigen Situation habe ich bisher von den entsprechenden Parteien leider nicht erlebt.

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