Gruscheln in Gottes Namen

Die sozialen Netzwerke "meinVZ", "studiVZ" und "schülerVZ" aus der Holtzbrinck-Gruppe öffnen sich für staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften. Mit „evangelisch im VZ“ startete jetzt das erste kirchliche Edelprofil.

"evangelisch im VZ"Dort können alle Mitglieder per „Kirchenticker“ Neuigkeiten erfahren, an Fotowettbewerben teilnehmen und mit Glaubengenossen diskutieren. Wie die VZ-Gruppe mitteilte, soll sogar der Wiedereintritt in die evangelische Kirche online möglich sein.

Köperschaften des öffentlichen Rechts sind laut Innenministerium in Deutschland neben der katholischen und evangelischen Kirche sowie orthodoxen und jüdischen Religionsgemeinschaften auch Mormonen, die Zeugen Jehovas und die Unitarier, nicht aber islamische Glaubensgemeinschaften oder Scientology.

Edelprofile verfügen im Vergleich zu den sonstigen Seiten privater Nutzer über einen erhöhten Funktionsumfang und können auch ohne Anmeldung im Netzwerk angeschaut werden.

Update: Auch die katholische Kirche zeigt Interesse: Gegenüber
politik-digital.de betonte Nina Schmedding, Pressesprecherin der
Deutschen Bischofskonferenz, man beobachte die Entwicklung und sei
interessiert, sich ebenfalls zu engagieren.

(Unter Mitarbeit von Sebastian Gievert).

Eine Antwort auf Gruscheln in Gottes Namen

  1. Stiffler sagt:

    Also Kirche Online. Ist mal was anderes.

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