Digitale Unterstützung für Depressionspatienten

Mittels Smartphones und Wearables will das Forschungsprojekt STEADY Menschen mit Depressionen ein besseres Selbstmanagement ihrer Erkrankung ermöglichen.

Jedes Jahr erkranken alleine in Deutschland Millionen von Menschen an Depressionen. Trotzdem ist eine ausreichende Behandlung lange nicht in allen Fällen gewährleistet. Um die Versorgung von Depressionskranken zu verbessern, initiierte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im November letzten Jahres ein Projekt zur Entwicklung eines Systems zur Betreuung mittels Smartphone.

Wie aus einer Pressemitteilung der deutschen Depressionshilfe hervorgeht, soll das sogenannte STEADY-System, Biosensordaten wie Herzfrequenz oder Blutdruck sammeln, um dadurch das Befinden des Patienten zu erkennen. Diese Daten werden dann via Smartphone aufbereitet und dem Benutzer zur Verfügung gestellt. Dieser entscheidet jedoch selbst, ob er sie mit einem Arzt teilen möchte.

Eine digitale Lösung, die depressiv veranlagten Personen ein besseres Selbstmanagement ihrer Erkrankung ermöglicht, soll bis Ende 2019 zur Verfügung stehen. Das Projekt ist mit einem Volumen von ca. 2,4 Millionen Euro angesetzt.

Titelbild: psycology by geralt via pixabay, CC0 Public Domain

 

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