“Die Tea-Party repräsentiert nicht Amerika”

Zur konservativen Tea-Party-Bewegung in den USA, die besonders im Netz aktiv ist, hat sich innerhalb kürzester Zeit eine ebenfalls gut vernetzte Online-Gegenbewegung gegründet: Die Coffee-Party.

 




Annabel Parker wollte nicht länger mit ansehen, dass die konservative Tea-Party-Bewegung in vielen Medien immer wieder als Abbild der amerikanischen Gesellschaft bezeichnet wird. Kurzerhand gründete sie mit Bekannten bei Facebook die Seite „Join the Coffee Party Movement“, die mittlerweile fast 107.000 Fans hat. Das Ziel der Bewegung ist es, die Demokratie zu fördern, daher fordern sie einen offenen und respektvollen Dialog und überparteiliche Einigungen.

Als nächsten Schritt ruft die Coffee Party auf ihrer Homepage zu einem National Kick Off Day am Samstag, 13. März 2010 auf: Über das ganze Land verteilt sollen sich Kleingruppen in Cafés zusammenfinden und über für sie relevante Themen diskutieren. Ihre Ergebnisse sollen die Gruppen auf Plakaten festhalten, die anschließend über Twitter-Accounts verbreitet werden. Bereits vereinbarte Treffpunkte lassen sich ebenfalls schnell finden: Eine GoogleMaps-Applikation zeigt den Bürgern teilnehmende Cafés in ihrer Nähe.

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