Der Wocheneinkauf – Digitale Presseschau KW 08

Diese Woche neu für Sie im Sortiment: offene Daten der Bundesregierung. Allerdings zeigen sich Open-Data-Konsumenten enttäuscht und befürchten eine Mogelpackung. Ebenfalls wurden Zweifel an der Deklaration der PeerBlog-Abschaltung genährt. Wurden etwa minderwertigere Gründe untergerührt? Außerdem sollen Netz-Verbraucher künftig auf einen Blick erkennen können, wo Hackerangriffe stattfanden. Des Weiteren: Ist Twitter stark mit Soziiden belastet? Und: Liegen die vermeintlichen Schäden von Shitstorms unterhalb der Nachweisgrenze? Doch zunächst Politik für Desinteressierte. Viel Spaß.

 

Video der Woche

Tilo Jung im Gespäch mit Markus Beckedahl über Netzpolitik.

Das PeerBlog und die dunkle Bedrohung: eine Inszenierung?

Das umstrittene und inzwischen offline gegangene PeerBlog kommt nicht zur Ruhe. Laut Meedia.de erscheint es zweifelhaft, dass Hackerangriffe das eigentliche Problem des Blogs gewesen sind.

GovData: Die Daten weit verschlossen

Das ZDF-Blog berichtet über die Zweifel am Open-Data-Portal, das die Bundesregierung am Dienstag startete. Was könnte man daraus entwickeln und wie ist der Stand der Dinge?

BMI fordert Meldepflicht für Hackerangriffe

Bundesinnenminister Friedrich tat seinen Plan kund, eine Meldepflicht für Cyberattacken einzurichten. Damit soll eine bessere Kenntnis über die Ausmaße dieser Kriminalitätsform erreicht werden. Unternehmen zeigen sich jedoch skeptisch.

Twitter ist wie die DDR

Katrin Rönicke steigt bei Twitter aus und begründet ihren Schritt mit einer grundsätzlichen Kritik am Nachrichtendienst. Was der blaue Vogel mit dem Unrechtsstaat gemein haben soll, lesen Sie auf dem FAZ-Blog.

Shitstorms: Wo ist der Schaden?

Ralph-Bernhard Pfister fragt sich, wo der Schaden der Shitstorms bleibt. Werden Menschen tatsächlich ihre Produkte woanders kaufen, wenn ein Versandhändler öffentlich in Kritik gerät oder sind die vermeintlichen Folgen übertrieben?

GovData – Teil 2:

Christian Heise und Michael Hörz befassen sich auf Zeit Online noch einmal mit den Start- und den Grundsatzproblemen des deutschen Open-Government-Projekts. Einen Schwerpunkt legen die Autoren auf die Problematik der Lizenzen, die eigens vom BMI kreiert wurden.

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