Das iPhone als Wahlkampfzentrale

In ihrem Wahlkampf wendet sich die SPD nun auch speziell an die iPhone-Besitzer. Mit ihrem Dienst iSPD bietet sie eine Wahlzentrale als Applikation für das Apple-Handy an. "Mobile Campaigning" nennt sie das und will den Wahlkampf damit weiter personalisieren.

Seit dem 24. Juni ist das neue Feature des SPD-Wahlkampfes online – iSPD. Wie der Name sofort erkennen lässt, versucht die Partei nun die Nutzer von iPhones aktiv in den Wahlkampf einzubinden.

Die iPhone-App stellt dem Handybesitzer verschiedene netzbasierte Funktionen zur Verfügung. Der User kann durch sie regelmäßig Wahlkampf-Nachrichten empfangen und sich direkt mit den Webseiten der Partei in sozialen Netzwerken verbinden.

Der personalisierte Teil besteht aus zwei interaktiven Funktionen: Mithilfe des Handymikros kann man eigene Statements rund um den Wahlkampf aufnehmen und online publizieren. Zudem wird der Unterstützer zum "Wahlkampfreporter" befördert, indem er Bilder von Wahlkampfveranstaltungen aufnimmt, kommentiert und ebenfalls online stellt.

Bisher stehen diese Funktionen nur für das iPhone bereit. Die restlichen Nutzer von sogenannten Smartphones werden auf diese Form des Wahlkampfes noch etwas warten müssen. Portierungen auf diese Geräte sind noch nicht abgeschlossen.

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