Abgeordnetenwatch im Ländle: CDU macht nicht mit

In der Landtagsfraktion der CDU in Baden-Württemberg hält man Abgeordnetenwatch.de für verzichtbar. Der Fraktionsvorsitzende Peter Hauk ließ per Pressemitteilung erklären, dass das Landesparlament ausreichende Transparenz biete.

Persönliche Anfragen per Mail reichen Hauks Ansicht nach aus:  „Die Bürgerinnen und Bürger haben heute schon die Möglichkeit, sich auf den Internetseiten des Landtags, den Seiten der CDU-Landtagsfraktion sowie über persönliche Anfragen über die Mailadressen der CDU-Fraktionsmitglieder über deren Arbeit und die Meinung der Parlamentarier zu informieren und mit ihnen direkt in Kontakt zu treten.“

„Die Vorgehensweise und die vermeintliche Transparenz von ‘Abgeordnetenwatch’ stimme die Fraktion hingegen sehr fragwürdig“, heißt es weiter. Hauk macht seine Kritik an mangelnder Abstimmung mit den Parlamentariern und falschen Angaben auf seiner persönlichen Seite fest. Er empfiehlt Parteikollegen und Bürgern, die Plattform nicht zu nutzen.

Abgeordetenwatch.de hat ein Jahr vor der Wahl in Baden-Württemberg einen eigenen Bereich für das Bundesland angelegt. Die Teilnahme am Projekt steht jedem Parlamentarier frei.

Eine Antwort auf Abgeordnetenwatch im Ländle: CDU macht nicht mit

  1. Gastzugang sagt:

    Diese Aussage und Haltung finde ich sehr bedenkentswert. Der Vorteil von abgeordnetenwatch.de liegt in der Transparenz der Inhalte. Jeder kann sehen welche Fragen gestellt und (wie) beantwortet wurden.

    Siehe Link: http://dnzs-dienetzschau.blog.de/2010/04/30/politiker-abgeordnetenwatch-de-oeffentlichkeit-belog-8483568/

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