11 Freunde in der Blogsprechstunde: “Fußballer nicht allzu ernst nehmen”

Am 7. August 2007 war Jens Kirschneck vom Fußball-Magazin 11 Freunde und dem 11 Freunde-Blog „Block 11"
Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de und den
Blogpiloten. Er sprach über mögliche Auf- und Absteiger in der neuen
Bundesliga-Saison und die Chancen finanzschwacher Clubs.

Eine Auswahl der Fragen und Antworten lesen Sie bereits hier. Das gesamte Protokoll gibt es auf politik-digital.de

Wie würdest du eure Nische von „11 Freunde“ und eurem Blog beschreiben?
Also wie grenzt ihr euch von Institutionen wie Kicker oder Sport-Bild
ab?
"Bei 11 Freunde geht es nicht in erster Linie um Namen und Zahlen,
sondern die Emotionen, die der Fußball hervorruft. Wichtig ist die
Fanperspektive, ein weiterer zentraler Punkt ist Humor. Außerdem gönnen
wir uns gerade im Heft Texte in einer Länge, die in anderen
Publikationen absolut unüblich sind. Fotostrecken und Reportagen über
zehn Seiten und mehr."

Wie seid ihr denn auf die Idee zur Rubrik „Dicke Ex-Profis " gekommen?
"Ich weiß leider nicht, wer von uns das verbrochen hat. Aber es ist ein
gutes Beispiel für den 11-Freunde-Humor: Das Spiel ernst nehmen, aber
nicht unbedingt und immer seine Protagonisten."

Welche Strategie bringt den Titel? Bayerns Kaufrausch, Schalkes Eingespieltheit oder doch wieder Stuttgart?
"Ich würde Bremen nicht vergessen, auch wenn sie derzeit ein bisschen
die Seuche haben. Grundsätzlich verringert ein Kaufrausch wie der vom
FC Bayern allerdings die Meisterschaftschancen nicht gerade. Da muss
man nur mal nach England gucken, wo der Unterschied zwischen den
reichen und weniger reichen Klubs so groß ist, dass die Tabelle seit
Jahren zementiert ist. Auf den ersten vier Plätzen immer nur Chelsea,
Manchester United, Liverpool und Arsenal."

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