„Ein Leben ohne Handy kann ich mir nicht mehr vorstellen“

Girls with Smartphones via unsplashBeinahe alle 10-18-Jährigen besitzen heute ein Smartphone. Ein bitkom-Studie hat untersucht, wofür Jugendliche ihre Handys am häufigsten nutzen.

Eine neue Studie des Digitalverbands Bitkom hat Jugendliche zu ihrem Nutzungsverhalten von Smartphones und Tablets befragt. Die Ergebnisse überraschen dabei nicht: im Vergleich zur letzten Studie sind die Zahlen in den meisten Bereichen gestiegen. Zum Beispiel können sich laut dieser Studie, 50% der Befragten 10-18-jährigen „ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen.“ Da verwundert es einen vielleicht auch weniger zu lesen, dass fast 60% der Jugendlichen in derselben Studie angaben, dass es bei ihnen zu Hause die eine oder andere Form von Handyverbot herrsche.

Schlauer durch Smartphones und doch verboten?

Die Studie gibt keine genaueren Angaben, wie diese Verbote aussehen. Es wäre interessant zu wissen welche Faktoren für Eltern entscheidend sind. Ist es die gesamte Zeit, die das Kind vor dem Bildschirm verbringt oder sind es gewisse Apps, die nur begrenzt erlaubt sind? Schließlich geben 66% an, sich Wissen durch das Internet angeeignet zu haben. 30% der Jugendlichen meinen sogar ihre Schul- und Ausbildungsleistungen durch Internetnutzung verbessert zu haben.

Welche Apps sind am beliebtesten?

Handys sind mittlerweile hauptsächlich soziale Vergnügungsgerät. Telefonieren stellt dabei – wie erwartet – nicht mehr die Hauptnutzung dar. Sie werden weitestgehend für anderen Medienkonsum genutzt, zum Beispiel, zum Musik streamen oder zum Videos gucken. Die sozialen Medien spielen erwartungsgemäß eine sehr große Rolle. Die Nutzung der verschiedenen Apps variiert dabei je nach Altersklasse. Ganz vorne mit dabei sind klassenübergreifend Whatsapp und mit steigender Tendenz Instagram. In der 10-11-Jährigen-Kategorie liegt die Musik- und Video-App TikTok vorne: 24% der Befragten benutzen diese regelmäßig.

Verantwortungsbewusst in den sozialen Medien

Oftmals herrscht dabei die Sorge, dass Jugendliche sich nicht bewusst seien, welche Informationen bedenkenlos veröffentlicht werden können und welche doch eher privat bleiben sollten. Doch laut der Bitkom Studie meinen 58% der Befragten, sie seien verantwortungsbewusst und hätten im Blick, welche Informationen sie bei ihrer Nutzung preisgeben.

Weitere Informationen zur Studie sind hier zu finden.  

 

Titelbild: Girls Cell Phones Sitting by Gary Cassel via Pixabay

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