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RSS-NewsfeedYes Men kapern die New York Times
13. November 2008 - 19:47Das Original reagierte trocken auf den Ableger: „Das ist eindeutig eine gefälschte Ausgabe der 'Times'“, kommentiert die Sprecherin Catherine J. Mathis im Blog der New York Times. Es reicht meist eine Seite und eine URL, die dem Original ähnelt. Die Yes Men nutzen für ihre Coups vor allem das Internet, denn das „hat vieles für Aktivisten verändert“, erklärt deren Sprecher Bichlbaum.
Konferenzen hacken
Ist die Seite online, kommen die ersten Anfragen nach Auftritten. Dadurch landeten die Yes Men schon bei einigen Konferenzen, bei denen man sie für offizielle Sprecher hielt. So trat ein Aktivist 2006 als vermeintlicher WTO-Sprecher auf, der sich für ein formalisiertes Sklaverei-System für Afrika aussprach.
Friederike Günther |
Friederike Günther, Jahrgang 1984, war von August bis November 2008 Praktikantin bei politik-digital.de.
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