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"Ihr sollt eure Regierung zur Rechenschaft ziehen. Ihr sollt mich zur Rechenschaft ziehen!" So lautete eine der großen Aussagen, die Barack Obama während seines Wahlkampfes immer wieder proklamierte. "In Ordnung, wir werden", reagierte daraufhin politifact.com und rief den Obameter ins Leben.
Nun ist BarackObama im Amt: Der "Internet-Präsident" wurde von der Welle der Begeisterung im Netz getragen und entwickelte vor allem die Vernetzung und Organisation seiner Unterstützer bis zur Perfektion. Nach der Wahlkampfseite my.barackobama.com und der Übergangs-Homepage change.gov ist nun auch WhiteHouse.gov live und in den Händen von Obama. Dort kann man Gesetzentwürfe vor der Entscheidung kommentieren.
Der Titel veranlasst den Leser in Kombination mit dem hochmodernen Thema "digitale Medien in der Politik" zuerst zu einigem Stirnrunzeln. Dieses gibt sich sehr schnell, wird doch deutlich, dass Jefferson - immerhin geistiger Vater der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung - seine Freude an der aktiven und persönlichen Beteiligung der Bürger an der Politik über das Internet gehabt hätte.
Big Brother Awards in Bielefeld verliehen, türkische Behörden sperren mehr als eintausend Websites, die "Global Network Initiative" erstellt Kodex gegen Netzzensur und das ZDF bietet Sonderprogramm im Netz zum Finale der US-Präsidentschaftswahl: Dies sind unter anderem Themen der aktuellen Linkliste.
Neue Regelung zum Datenschutz bei der Telekom, Obama gewinnt dritte
TV-Debatte, Internationale Datenschutzkonferenz in Straßburg und
Datenskandal in sächsischem Finanzamt: Die Linkliste bietet wieder aktuelle Meldungen aus Internet und Politik.
Neue US-Studie zur Dynamik des Internets, Sarkozys Schlichtungsversuche im Streit um französische Sicherheits-Datenbank, Beck macht sich für Arbeitnehmerdatenschutz stark und der marokkanische Blogger Mohammed Erraji ist vorerst doch auf freiem Fuß: Diese und weitere aktuelle Meldungen in der folgenden Linkliste.
Einfach Namen oder Postleitzahl in die Suchmaske eingeben und eine Partei / einen Spitzenkandidaten festlegen. Eine Sekunde später erscheint die Trefferliste mit allen Einzelspendern, die mehr als 150 Euro überwiesen haben – mit vollem Namen, Beruf, Wohnort, Höhe der Spende. Was hierzulande der nächste große Datenskandal wäre, ist in den USA längst Realität.
Türkisches Gericht hebt Zensur des Video-Portals YouTube auf, Obama kostet die Bekanntgabe des Vizepräsidenten per SMS 290.000 Dollar und die wahlkabine.at soll den Österreichern die Entscheidung bei Nationalratswahl erleichtern: aktuelle Meldungen der letzten Woche in der Linksammlung.
Mit der Ankündigung, per SMS und E-Mail den namentlich bekannten Unterstützern der Obama Kampagne exklusiv den Namen des Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten bekanntzugeben, hatte Barack Obama für Aufsehen gesorgt. Niemand hatte erwartet, dass dieser Kampagnen-Coup nicht funktionieren würde. Journalisten waren schneller.
John McCains Kampagnenmanager unterlegten einen Wahlwerbespot mit dem Titel „Obama Love", in dem sie sich über US-Jornalisten und deren Begeisterung für Barack Obama lustig machten, mit einem Song. Um eine Lizenz bemühte man sich jedoch nicht.