Presseschau für kritische Fußballfreunde

Von Experten geschätzt

 

(1. Juni 2006) Die Presseschau
www.indirekter-freistoss.de sammelt, sortiert, zitiert, kommentiert und verlinkt seit rund fünf Jahren täglich die besten und wichtigsten Textausschnitte über Fußball aus der deutschen Qualitätspresse.

Auf diese Weise spiegelt der indirekte freistoss die Meinungsvielfalt Fußballhintergründe betreffend, etwa: Ist Jürgen Klinsmann ein Reformer oder ein Blender? Leistet Bayern München viel für den deutschen Fußball oder nur für den eigenen Geldbeutel? Ist die Fifa während der Weltmeisterschaft tatsächlich Deutschlands „Besatzungsmacht“? Wodurch unterscheidet sich der italienische Fußball vom englischen? Welche Bedeutung misst Angela Merkel dem Fußball bei – im Vergleich mit ihrem Vorgänger und ihren Konkurrenten?

Die Presseschau gibt es in zwei Formaten: auf der Website und als Newsletter, der besonders beliebt ist. Es gibt eine Rubrik („Nachschuss“) für Buchrezensionen und eine Rubrik („Bogenlampe“) mit den schönsten Bonmots aus der Fußballpresse: „Mit sieben Platzverweisen aus acht Spielen im Kalenderjahr 2006 wirkt die Berliner Selbstgeißelung wie eine freudsche Massenflucht“ (SZ). „Der 1. FC Köln bekommt in Gladbach alles, was man im Abstiegskampf nicht gebrauchen kann: Niederlage, Platzverweis und Lob vom Gegner“ (taz). „Zum Schluss schien es, als wolle Giovanni Trapattoni zeigen, dass man Spiele gewinnen kann, ohne ein Tor zu schießen“ (SZ).

Der indirekte freistoss setzt sich sechs Ziele:

  1. den guten, seriösen und verlässlichen Stimmen mehr Gewicht schenken im Kampf mit dem großen deutschen Fußballstammtisch um Springer und kicker
  2. die Informationsvielfalt reduzieren und das Wichtige auf den Punkt bringen
  3. einen schnellen Überblick bieten
  4. Tendenzen in der Diskussion zeigen und bewerten
  5. Autorschaft im Internet herstellen
  6. informieren und unterhalten.

Von Experten geschätzt

Der indirekte freistoss richtet sich an alle, die dem Fußball mit Leidenschaft anhängen, aber weder klaren Verstand noch Distanz verlieren wollen. Die Praxis zeigt, dass sowohl Experten aus der Fußballbranche (Journalisten, Funktionäre, Trainer) als auch Fußballfreunde großen Gefallen an der Lektüre finden. Marcel Reif sagt: „Hervorragend, was die Redaktion jeden Tag leistet.“ Für den renommierten Fußballautoren Christoph Biermann ist der freistoss „Pflichtlektüre“.

Der indirekte freistoss wird nicht finanziert, sondern ist ein Privatprojekt des freien Journalisten Oliver Fritsch. Infrastrukturelle und ideelle Unterstützung erfährt der indirekte freistoss durch das
Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Partner sind die
Bundeszentrale für politische Bildung, 11 Freunde, die
Deutsche Akademie für Fußballkultur, früher Spiegel Online.

Während der WM ist geplant, über das übliche Angebot hinaus internationale Presse auszuwerten. Analog zum
Confederations Cup 2005 wird das Team um Fritsch nach der WM eine Presseanalyse erstellen, die die wichtigsten Themen rund um die deutsche Nationalelf und Jürgen Klinsmann im Längsschnitt analysiert und um Interviews mit Experten und Journalisten ergänzt.

Der Autor des Textes, Oliver Fritsch, ist Initiator und V.i.S.d.P der Presseschau indirekter-freistoss.de


Kommentar verfassen