Scambaiting: Online-Betrüger betrügen

Sven Udo ist nicht sein wahrer Name – er will anonym bleiben, denn er ist ein "Scambaiter", zu deutsch "Betrugsköderer". Anonymität hat bei Scambaitern oberste Priorität, denn sie verwickeln Online-Betrüger in E-Mail-Verkehr. Sie antworten auf deren Betrugsversuche und täuschen vor, auf ein Geschäft einzugehen.

 

Bis die Betrüger merken, dass sie selbst betrogen
wurden, haben sie meist wertvolle Zeit und Energie verloren, um
andere Betrügereien zu begehen. In Deutschland sind es Sven
Udo und seine Mitstreiter von Scambaiter-Deutschland, die gegen
diese Form der Internet-Kriminalität kämpfen. Worum es
beim Scambaiting geht, ob jeder Scambaiter werden kann und wie gefährlich
das Anti-Scammen ist, erzählt Sven Udo im Interview mit politik-digital.de.

politik-digital: Die so genannte
"Nigeria-Connection“ gilt als weltweit größte
und bekannteste Online-Betrüger-Gruppe. Ihre Mitglieder geben
sich als Regierungsangestellte, hohe Beamte oder Millionenerben
aus und versprechen den Empfängern ihrer Spam-Mails große
Reichtümer. Vorher werden die potenziellen Opfer jedoch zur
Kasse gebeten – daher auch der Name "Vorschussbetrug".
Welches Ziel verfolgen Sie und ihre Mitstreiter von Scambaiter-Deutschland
im Kampf gegen solche Scammer?

Sven Udo: Mit unserer Internetseite scambaiter.info
haben wir vor eineinhalb Jahren erstmals in Deutschland eine Informations-
und Diksussionsplattform zum Thema Scambaiting, mit starkem Fokus
auf der "Nigeria-Connection“, geschaffen. Zuvor gab es
dazu ausschließlich englischsprachige Web-Angebote. Unsere
Motivation ist es, Menschen im Umgang mit solchen Online-Betrügern
aufzuklären und Scammer-Opfern zu helfen. In Deutschland gibt
es mittlerweile zwischen 30 und 50 aktive Scambaiter. In unserem
Forum sind bis heute circa 10.000 Beiträge zu 1.200 verschiedenen
Sachverhalten rund um das Thema Scambaiting erschienen. Dass unsere
Arbeit auf fruchtbaren Boden stößt, zeigen die zunehmenden
User-Anfragen. Hauptziel von Scambaiter-Deutschland ist und bleibt,
Scammer vom Betrügen via Internet abzuhalten und ihnen finanzielle
Mittel, zum Beispiel durch längere Telefongespräche auf
Kosten der Betrüger, zu entziehen. Das macht sie auf lange
Sicht handlungsunfähig.

Worum geht es Ihnen allgemein beim Scambaiting – um Selbstjustiz
und Rache?

Der Versuch des Vorschussbetrugs ist in Deutschland nicht strafbar.
Mir persönlich geht es beim Scambaiting weder um Rache, noch
um Selbstjustiz. Selbst wenn ich Lynch- oder Rachegelüste hätte:
dem sind technische Grenzen gesetzt. Da ich mein "Gegenüber“
im Internet nicht kenne und nie physischen Kontakt mit ihm habe,
kann ich schlichtweg keine Rache oder Selbstjustiz üben. Es
geht Scambaitern darum, die Scammer ohne Zwang zu "Taten“
zu bewegen, die sie freiwillig in Erwartung ihrer "Beute“
tun. Das bedeutet zum Beispiel, dass ich versuche, sie dazu zu bringen,
verschiedene Dokumente oder Fotos an mich zu schicken. Ziel ist
letztendlich, dass der Betrüger irgendwann merkt, dass er sich
mit dem Falschen angelegt hat. Die Kunst des Scambaitings ist es,
diesen Moment solange wie möglich hinauszuzögern, dem
Scammer also Zeit zu stehlen und ihn so vom Betrügen abzuhalten.

Wie entsteht der Kontakt zu den Scammern?

Grundsätzlich bekomme ich sehr viele Betrüger-Angebote
per E-Mail. Damit das auch so bleibt, muss ich stets selbst aktiv
werden. Über einen besonderen E-Mail-Account habe ich mir mehrere
E-Mail-Adressen eingerichtet. Da Scammer vor allem die Gästebücher
von Webseiten nach E-Mail-Adressen ihrer potentiellen Opfer abgrasen,
suche ich mir zwei bis drei Gästebücher von stärker
besuchten Internetseiten heraus. Dann schreibe ich einen netten
Eintrag hinein und hinterlege meine Adresse. Meist erhalte ich bereits
24 Stunden danach die ersten Scammer-Angebote per E-Mail. Zum Schluss
suche ich mir die Betrüger-Offerten heraus, die mich persönlich
besonders interessieren.

Scambaiter verwenden im Kontakt mit Scammern multiple virtuelle
Persönlichkeiten – nach welchem Muster kreieren Sie Ihre Charaktere
im Web?

Virtuelle Personen mit denen ich bisher erfolgreich war, heißen
zum Beispiel
„Sir Casper Le Theater" (Sir und Boheme)
oder
„Ng Chang" (Chinarestaurantbesitzer und Entenbrater)

. Das hört sich im ersten Moment vielleicht komisch und unprofessionell
an, die Kreation solcher Charaktere bedeutet aber einiges an Aufwand.
Keiner meiner virtuellen Persönlichkeiten steht von vornherein
fest. Sie entstehen immer im Kontext der jeweiligen Scammer-Mails.
Das heißt, ich entwerfe einen virtuellen Charakter, der zu
dem Scammer und der Art seiner Betrügerei passt. Mailt mir
beispielsweise ein angeblicher Banker aus der Schweiz, der mit mir
ein Bankgeschäft abwickeln will, werde ich zu Sven
Udo
, dem Eigentümer des real nicht existierenden Berliner
Hotels „L’hôtel et gîte".

Welche persönlichen und technischen Voraussetzungen
muss ein Scambaiter unbedingt haben?

Im Prinzip kann jeder Scambaiting betreiben. Es gibt keine spezifischen
persönlichen Charaktereigenschaften, die man unbedingt mitbringen
muss. Allerdings sollte man ein gutes technisches Verständnis
besitzen, IP-Adressen erkennen können und wissen wie man seine
Anonymität schützt. Außerdem ist es unerlässlich,
die Zusammenhänge des Scambaitings zu verstehen, die nicht
auf dem Computerbildschirm zu sehen sind. Es empfiehlt sich generell,
mit anderen Scambaitern zusammenzuarbeiten, um sich gegenseitig
auszutauschen.

Unterliegt Scambaiting nicht einem Verfallsdatum, da sich
die Scammer anpassen und sich mittlerweile auf die Aktionen der
Scambaiter eingestellt haben?

Kurioserweise ist das nicht der Fall – Scambaiting hat kein
Verfallsdatum. Ohne Frage steht fest, dass die Nigeria-Connection
als Gruppe weiß, dass es uns Scambaiter gibt. Mit Hilfe unserer
Software bei scambaiter.info haben wir sogar herausgefunden, dass
Mitglieder der Nigeria-Connection gelegentlich versuchen, bei uns
mitzulesen. Aus diesem Grund haben wir einen geschlossenen Foren-Bereich
eingerichtet und kontrollieren jedes Neumitglied im Vorfeld. Obwohl
die Scammer wissen, dass jemand gegen sie arbeitet, ziehen sie jedoch
keinerlei Konsequenzen daraus – im Gegenteil: ich habe den
Eindruck, die Zahl der Scammer steigt kontinuierlich an.

Haben Scammer bestimmte Zielgruppen oder Auswahlkriterien
bezüglich ihrer Opfer?

Nein. Die Online-Betrüger sammeln wahl- und ziellos E-Mail-Adressen
im Internet, zum Beispiel in Gästebüchern großer
Internetseiten. Sie erstellen, entweder manuell oder mit Hilfe entsprechender
Software, komplexe Adressdatenbanken. Innerhalb der Nigeria-Connection
gibt es sogar einige, die mit dem Weiterverkauf dieser Adressen
Geld verdienen. Die Scammer setzen sich vorher in keiner Weise individuell
mit ihren potentiellen Opfern auseinander. Dass die Scammer nicht
wissen, wem sie schreiben, beweisen auch unpersönliche Standardformulierungen,
die sie immer wieder in ihren Köder-E-Mails verwenden.

Wie vernetzt sind die Mitglieder der Scambaiting-Szene
untereinander, insofern das das Erfordernis der Anonymität
in der Szene überhaupt zulässt?

Viele aktive Scambaiter in Deutschland sind auf Vereinsebene als
Mitglieder bei antispam.de
organisiert. Das heißt wiederum nicht, dass sich alle untereinander
kennen. Die Anonymität bleibt größtenteils erhalten.
Es haben sich aber kleinere Freundschaftsgruppen von Scambaitern
herausgebildet. Wem gegenüber man die Anonymität dann
aufhebt, ist eine rein individuelle Entscheidung. Ich persönlich
habe zum Beispiel sehr engen Kontakt zu Orion,
dem Mitbetreiber und -autor unserer Internetseite scambaiter.info.
Ohne, dass Dritte davon wissen, pflegen wir privat ein freundschaftliches
Verhältnis und arbeiten besonders in technischen Fragen eng
zusammen.

Wie gefährlich ist das Ködern von Online-Kriminellen,
etwa von Mitgliedern der Nigeria-Connection?

Wenn man sich an die allgemeinen Sicherheitskriterien hält,
sehe ich kein größeres Gefahrenpotential. Dazu gehört,
dass Scambaiter stets nicht-private E-Mail-Adressen verwenden ,
die sie in den jeweiligen Gästebüchern hinterlassen. Bei
Bedarf können diese jederzeit abgeschaltet werden. Ohne Einhaltung
solch wichtiger "Spielregeln“, setzt man sich zweifellos
der Gefahr aus, irgendwann ungewollt Offline-Kontakt mit kriminellen
Scammern (auf Grund der geographischen Nähe zum Beispiel aus
Osteuropa) zu haben. Man sollte nie vergessen, dass man es mit real
existierenden Verbrechern zu tun hat, deren Gewaltpotential entsprechend
hoch sein kann.

16 Antworten auf Scambaiting: Online-Betrüger betrügen

  1. Sven Udo sagt:

    Vor ca. 8 Monaten habe ich mit Daniel Seifert, dass oben stehende Interview geführt.

    Inzwischen hat sich eigens getan.
    Das wichtigste ist unser neusten Projekt:
    ScambaitWiki ein Scambaiter-Deutschland Projekt

    http://scambaitwiki.pytalhost.com/

    Hier entsteht – seit ca. 2 Monaten – ein Wiki als freie Enzyklopädie. Speziell rund um den Vorschussbetrug, im
    weiteste Sinn. Offen und leicht verständlich verfasste Beiträge. Sollen es jedem Leser einfach machen, zu verstehen, um was es geht.

    http://www.scambaiter.info/forum

    Sven Udo & Team Scambaiter-Deutschland

  2. sgievert sagt:

    Hallo Herr Udo, danke für die Hinweise!

  3. Scammy sagt:

    …super Interview.

    Natürlich macht das Scambaiten auch Spass. Es ist kaum zu glauben mit was für einer Frechheit diese Menschen agieren. Dies ist nicht nur bei der Nigeria-Connection so, sondern man trifft die Scammer auch schon auf Partnervermittlungs-und Flirtseiten. Hier “arbeiten”
    meist Russen. Das verwerfliche an der Sache ist nicht nur der Vorschussbetrug sondern das Ausnutzen von Gefühlen und Emotionen. Hier wird kaltblütiger Liebesmord begangen, was für die Opfer im nachhinein noch schlimmer ist. Wehrt euch gegen diese Kriminellen.

    Scammy (Scambaiter)

  4. reingefallen sagt:

    … ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen – er trifft es genau auf den Punkt. Auch ich bin letztendlich Opfer einer solchen Attacke via einer Kontaktanzeige geworden. Es ist das widerliche Ausnutzen der eigenen Gefühle durch diese Gangster, was ein selber BLIND für einen solchen Betrug macht. Die Story, die mir aufgetischt wurde, war so täuschend echt, dass ich dem selbst als Chefskeptiker erlag. Erst durch heutiges Googeln nach dem Köderer habe ich von diesem Vorschussbetrug erfahren!

    Ich denke betrügerische Aktivitäten – sofern sie ein bestimmtes Muster erkennen lassen, welches sich wiederholt – sollten noch viel stärker im Internet offengelegt werden, als dies bisher der Fall ist – zum Schutz der Ahnungslosen und zum Garaus der Betrüger.

    (einer von vielen Opfern)

  5. Skydome sagt:

    ….kann mich seit neuestem auch dazuzählen Punkto :Kontaktanzeige. Schon gemein, wie diese Leute mit den Gefühlen anderer umgehen und das über Wochen.Erst aus Amerika, dann England und zuletzt Ghana. Geklingelt hat es bei mir erst, als einige Dinge nicht mehr zusammenpassten. Eine missliche Lage und Geldtransfer haben bei mir alle Alarmglocken schrillen lassen. Durch Googeln holte ich mir Infos aus Ghana rein und mein Puzzel war komplett. Kein Transfer meinerseits und prompt
    kam ein auf Wiedesehen andererseits. Habe die Geschicht einer Zeitung geschickt, den es gibt, so wie ich, viele ahnungslose Menschen.
    Ich habe daraus gelernt…………

  6. Kosmo sagt:

    Ich bin Geschädigterund möchte Mitglied werden.

    LG, Kosmo

  7. sgievert sagt:

    Hallo Kosmo, für weitere Informationen könenn Sie sich sicher gerne an scambaiter.info wenden.

  8. Kosmo sagt:

    Hallo Udo
    Danke für den Link.Die Vorschussbetrugs-Bande welche mich hineingelegt hat, mit Sitz in LOME/TOGO,sowie “Außenstellen” in Paris, hat folgendes Hauptkonto:

    Union Bank Of SwitzerLand
    Paradeplatz 6
    Case Pastalle CH8010
    Zurich Swiss
    Credit To Financial Bank

    SWIFT: FIBBBJBJ
    A/C NO:145241 39649

    BENEFICIARY: ETS MOON EXPORT

  9. annabel sagt:

    Ich finde die Idee, die Aktivitäten der Betrüger zu finden und dabei noch Spaß zu haben, klasse. Leider ist es mir nicht gelungen, mich auf der Seite zu registrieren. Die Bestätigungsmail kam nicht, die nochmalige Anmeldung mit denselben Daten schlug fehl, und bei einem anderen Namen wurde reklamiert, dass die Email-Adresse schon von einem anderen User verwendet würde. Beim Einlog-Versuch erfuhr ich dann, dass weder Username noch Kennwort bekannt seien. Ich bin kein Scammer, aber im Moment fühle ich mich genauso verarscht.

  10. Andy sagt:

    Auch ich kann mich dem nur anschließen. Ist schon echt dreist. Nun will auch ich den Spieß umdrehen. Sehr dankbar bin ich jedenfalls über die guten Infos von scambaiter.info – und nachdem ich “Blut geleckt” hatte als ich mir die Story der Deppen aus Afrika amüsiert durchlas warte ich auf den nächsten Mugu der mich über Skype anbetteln wird ;-)

  11. kathy sagt:

    auch ich kann mich allen hier nur anschliessen. Es ist eine solche Dreistigkeit …wie diese vorgehen . Alle kommen meist von , diesen legalen flirtlines ..! Ich werde mir auch infos holen von scambiter.info ! Dann können die was erleben , wenn da einer wieder mit seiner Bettelei kommt ..kommt der Bumerang zurück ..aber voll ;))

  12. Gast sagt:

    Sorry für die Verzögerung und Ich bin Frau Aniela Duda aus Großbritannien und ich bin so in Kauf dieses Ihren Artikel als Geschenk für Freund Tochter da Österreich für
    ihren Geburtstag interessiert.

    Ich bitte Sie, diese nicht verkaufen Ihren Artikel für einen anderen
    Käufer unseriös, weil ich mich jetzt für Ihren Artikel Überweisung
    Zahlung bereit. Bitte halten Sie es für mich und schicken Sie mir Ihre
    Bankverbindung für sofortige Bezahlung.

    Ihre Bank Name ……
    Besitzer Name …..
    Ihre Kontonummer …..
    BLZ …..
    Bic ……
    IBAN …..
    Versand nach Österreich…..
    Besuch oder überprüfen DHL ( http://www.dhl.de )
    Gesamtbetrag habe ich in Ihrem Bankkonto bezahlen ……

    Wenn Sie mir Ihre Bankverbindung oben, werde ich zur Bank gehen und
    überweisen Sie das Geld auf Ihr Bankkonto in anderen für die Tochter
    meiner Freundin bekommen die Position, vor ihr
    Geburtstagsfest, dass kommt ist so bald.
    Vielen Dank für Ihre Anteilnahme.

    Mit freundlichen grüßen

    Frau Aniela Duda

  13. Scambaiter sagt:

    Bin heute auch von diesen sogenannten Scammern angeschrieben wurden. Mir kam das alles gleich irgendwie komisch vor. Aber lest selbst:

    Dear ….,

    I am Barrister Simon Wilson,an avocate to Late Mr J.B….,a gold marchant who was my client here in Benin-Republic.My late client dead in Phuket Thailand on the 26th of December 2004 in the Tsunami natural disaster. Now i want to present you so that the fund that he lelft behind can be transferd to your bank account through by my assistance.

    The fund was valued for seven million five hundred thousand dollars and these fund was deposited in a local bank here by my late client before the accident. I need your private email addresse.Age, Occupation,and your Telephone numbers.

    Kindly reply to me through my private email adreasse at(barristersimonwilson56@yahoo.com)so that i can forward to you the detail procedures.You can call me with this number +229 968 23 528

    Regards,
    Barrister Simon Wilson(esq)

    Tja…erst hab ich gedacht…wow, hatte ich vielleicht Verwandte von denen ich nix wusste und die mir was erben wollten??? Aber diese große Geldsumme, und vorallem das unseriöse Erhalten dieser Nachricht (wohlbemerkt: auf Facebook) haben mich schon etwas nachdenklich gemacht. also gleich mal gegooglet. Und tatsächlich…reine Verarsche. Denen sollte man echt das Handwerk legen. Und deshalb finde ich die Idee der “Scambaiter” sehr gut und werde nun versuchen auch ein Mitglied dort zu werden.

  14. Heike Petersson sagt:

    Auch ich wurde opfer eines Scambaiter über einer Kontaktanzeige in F24.Es ist einfach gemein wie sie mit den Gefühlen anderer umgehen.Er versuchte Geld über Western Union für seinen an Malaria erkranktem Sohn in Ghana zu erhalten.Er liege dort im Krankenhaus,die Ärzte dort könnten nicht helfen ohne das er ihnen Geld gib für Medizin .Er schreibt mir immer noch.Plötzlich ist er wieder in Schottland.Weiß nicht so richtig wie ich ihm an den Kragen packen kann.

  15. Dom sagt:

    Hallo Leute,
    Ich hab auch neulich meine ersten Scammails erhalten.
    Im ersten Moment war Ich verdutzt, hab natürlich sofort gegoogelt
    und war im Bilde.. zum Glück eine Blindadresse wie ich sie
    meistens benutze.
    Durch jahrelange Chaterfahrung und Kontakten (auch real) rund um
    den Globus war das Scambiting ein natürlicher Reflex…
    Ich bin bewusst plump vorgegangen.
    Leider war die zweite Mail auch nur eine Serienmail und somit uninteressant.
    Ich habe einfach mal den Scamer persönlich angesprochen ob er nicht an einem
    realen Geschäft interessiert ist.
    Jetzt warte ich ob außer einem weiteren Scamversuch noch etwas kommt.

    Gibt es vielleicht Schlüsselworte oder gewisse Angaben die das Interesse erwecken?
    Die Telefonnummer möchte ich natürlich nicht herausgeben, das wäre schon etwas viel.
    Ab wann wird das eigentlich strafbar?
    Ich habe gelesen dass einige Scambiter versuchen den Scamer seinerseits zu Zahlungen zu bewegen, kann ich das dann als Zweiteinkommen versteuern? ;)
    Vielleicht habe ich ja Glück und die mir versprochenen 5,3 Millionen Dollar kommen tatsächlich an… allein die Zinsen wären schon Vielversprechend !!

    Gibt es Da Erfahrungen? Was sagt das Geldwäschegesetz?
    Ich kann ja schließlich nichts dafür wenn mir jemand Geld überweist haha

    Na ich warte mal ab.
    Ach so, Scamer hier bin ich DomDomNice@gmail.com

    Bis bald!!

  16. gilbert sagt:

    Ich bin ebenfalls auf einen Scambaiter reingefallen.
    Kann mir einer einen Rat geben ob man Bilder bei den Scambaiter
    zu überprüfung geben kann?

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