CSU-Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär:

Etymologisch kommt „Urlaub“ ja von „Erlaubnis, wegzugehen“ und natürlich erlaube auch ich mir, für eine gewisse Zeit, grundsätzlich nicht erreichbar zu sein. Das ist mir allein schon wegen meines Mannes und meiner Kinder sehr wichtig.

Das bedeutet aber nicht, dass ich mein iPhone oder mein iPad irgendwo in einen Safe einsperre oder an einem unbekannten Ort vergraben lasse. Das geht deswegen schon nicht, weil ich diese Geräte ja auch zum Lesen, Musik hören oder für Filme nutze.
Und glücklicherweise ist es heute ja fast unmöglich, Wichtiges komplett zu verpassen, weil einen Informationen ab einer gewissen Relevanzschwelle automatisch auf einem der unzähligen Kanäle erreichen.
Wenn man sich für einen bestimmten Beruf entscheidet, dann muss man auch damit klar kommen, dass das Geschäft sich nicht nach Einzelpersonen richtet. Bloß weil Dorothee Bär im Urlaub ist, werden die Menschen kaum Debatten unterbrechen und den politischen und gesellschaftlichen Diskurs einstellen.
Aber wichtig ist auch: Urlaub ist dazu da, Kraft zu tanken und sich mit Dingen zu beschäftigen, die man ansonsten sträflich vernachlässigt. Das werde ich definitiv machen.

 

Dorothee Bär, MdB, ist Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Stv. Generalsekretärin der CSU und Stv. Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands. Vorsitzende des CSU-Netzrates und des CSUnet.

Eine Antwort auf CSU-Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär:

  1. Sachar sagt:

    Hier kann man dann genauer nachlesen, wie Doro Bär den digitalen Urlaub bewerkstelligt:
    http://www.udldigital.de/so-twittern-poliker-dorothee-bar/

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