Links, zwo, drei, vier (KW12)

Politiker outen sich als Twitterfans, die Medienrevolution verändert die Welt und ein Plädoyer für den Neuanfang der E-Demokratie: Mehr Aktuelles aus Internet und Politik in der Linkliste.

ROG unterstützt Google im Streit mit China

Die "Reporter ohne Grenzen" begrüßen Googles Entscheidung für den Rückzug aus China, berichtet futurezone. Die Nichtregierungsorganisation hoffe jetzt auf eine umfassende Zensurdebatte in China. Die politische Führung in Peking lässt derweil kaum eine Möglichkeit aus, gegen Google zu hetzen. Demnach sei Google "ein Werkzeug Obamas".

Deutsche Datenschutzaufsicht braucht Neuorganisation

Aufgrund einer aktuellen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zum Datenschutzrecht müsse laut datenschutz-praxis.de nun eine Neustrukturierung der Datenschutzaufsicht über die Privatwirtschaft erfolgen. Bisherige Kontrollen unterlägen staatlicher Aufsicht und würden somit nicht den Anspruch auf völlige Unabhängigkeit erfüllen. Der mittelfränkische Regierungsvizepräsident Dr. Eugen Ehmann erläutert die "überraschende Entscheidung des EUGH".


Neustart der E-Demokratie

Für einen Neuanfang einer Politik-2.0 plädieren die Autoren des Sammelbands "Reboot_D: Digitale Demokratie – alles auf Anfang" (Freier PDF-Download). Die Nutzung der kollektiven Kreativität und Intelligenz auch auf politischer Ebene fordert Mitautor Thomas Gebel. Großbritannien mache bereits vor, wie Transparenz funktionieren kann.


Medienrevolution verändert die Welt

Im Rahmen des Rotenburger Wirtschaftsforums referierte der Medienexperte Dr. Hajo Schumacher rund um das Thema ‘Soziale Netzwerke’. Der Medienwandel werden auch die Demokratie, die Wirtschaft und das Nutzerverhalten revolutionieren, ist er überzeugt. Totale Transparenz führe jedoch schnell zur Hysterie und sei daher nicht ideal. Im Notfall empfehle er den Abschaltknopf.


Politik2.0 im Twitterrausch

Auf dem letzten PolitCamp
bekannten sich einige Politiker zum Web-2.0: Twitter erleichtere bereits die Presserklärungen von Halina Wawzyniak (Linke) sowie die Informationsverbreitung vorbei an den Monopolen der großen Kanäle für Volker Beck (Grüne). Die SPD-Politikerin Monika Griefahn steht derweil in Twitter-Kritik.

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