Digitale Presseschau 11/2012

Die täglichen Kämpfe in Syrien, die virtuelle Diskussionsschlacht bei den Piraten, der Krieg ums Urheberrecht, der Angriff auf die Privatsphäre und der Widerstand gegen Google  – dies und mehr in einer angriffslustigen digitalen Presseschau.

Video der Woche

Für mehr Freiheit riskieren täglich tausende Menschen in Syrien ihr Leben. Das deutsche Projekt „Adopt a Revolution“ unterstützt syrische Organisationen u.a. finanziell im Kampf gegen das Assad-Regime. Syrer, die sich in Deutschland aufhalten, helfen dabei, den Kontakt zu den Rebellen herzustellen.

LiquidFeedback: Gamification der Politik?

Andreas Lange sieht in seinem Artikel bei Carta Analogien zwischen dem Kommunikationsprogramm der Piratenpartei LiquidFeedback und einem Computerspiel. Idealismus brauche man sowohl in der Politik als auch beim Spielen. Dabei könnten einzelne Piraten, die über mehr Sachkompetenz verfügen, zu mächtigen Spielern werden.

Lernt zu teilen! Bevor es zu spät ist

Auf Zeit Online fordern Maximilian Probst und Kilian Trotier ein schnelles Umdenken und Handeln in Sachen Urheberrecht. Wenn Künstler und Verlage nicht bald eine Lösung fänden, würden die großen Internet-Player wie Amazon und Apple den Markt monopolisieren.

Digitale Stadtentwicklung oder Warum Code for America die Zukunft des digitalen Ehrenamts ist

In seinem Blog beschreibt Benedikt Koehler die Initiative „Code for America“, die US-Bürger online dazu auffordert, Aufgaben in ihrer Kommune gemeinsam zu erledigen. Der Autor empfiiehlt deutschen Gemeinden, von den USA zu lernen.

Surfen im offenen WLAN: Spionage-Apps manipulieren Facebook-Einträge  

Claudia Frickel klärt bei Focus-Online über die zu drastisch dargestellten Ergebnisse des RTL-Magazins „Stern TV“auf. Dieses hatte behauptet, dass jeder User mithilfe einer Spionage-App andere Nutzer ausspionieren könne, wenn diese über ein offenes WLAN-Netz eingeloggt seien und auf nicht verschlüsselten Seiten surfen.

Als Internetlehrer an einer Grundschule

Zeit-Redakteur Kai Biermann schildert seine Erfahrungen als Internetlehrer an einer Grundschule. Die frappierendste Erkenntnis: Nicht nur das Interesse der jungen Schüler daran, über das Internet zu reden, ist extrem groß, sondern auch ihr Wissen über das Netz. Es übersteigt die digitale Kompetenz der Lehrer bei weitem.

Leben ohne Google in zehn Schritten

Zum Abschluss der digitalen Presseschau schlägt uns Andreas Winterer im ZDF-Blog Hyperland zehn Alternativen zu den Google-Diensten vor.

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