Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei – Digitale Presseschau KW 50

Vieles neigt sich dem Ende entgegen: diese Woche, dieses Jahr und die WCIT in Dubai. Wie die Ergebnisse der ITU-Konferenz aussehen, können Sie weiter unten lesen. Außerdem dürfte ein Gerichtsurteil vorweihnachtliche Freude bei Wikipedia-Nutzern auslöse. Das EU-Parlament sucht nach einer Position zur Netzneutraltät und in China denkt man sich neue Formen der Internetzensur aus. Andere kämpfen mit Lebenslügen. Doch zum Auftakt blicken wir mit Google zurück auf 2012.

Video der Woche

Das Jahr 2012 aus Google-Sicht. Viel Vergnügen beim Anschauen!

Wikipedia genießt in Deutschland Pressefreiheit

Nach Urteilen der Landgerichte Tübingen und Schweinfurt genießt die Wikimedia Foundation die Vorzüge der Pressefreiheit. Einträge über Personen sind nun zumindest in zwei Fällen geschützt, wie heise.de-Autor Torsten Kleinz berichtet.

Die Daten-Wanderdüne

Sie waren Abonnent der inzwischen eingestellten Financial Times Deutschland und bekommen plötzlich Post vom Handelsblatt? Unternehmensberater Thomas Knüver liefert hierfür auf seinem Blog eine plausible Erklärung, die manchem nicht gefallen dürfte.

WCIT: Ein Ende ohne Schrecken

Die ITU-Konferenz ist heute zu Ende gegangen. Verändern wird sich nicht viel, weiß Patrick Beuth für Zeit Online zu berichten. Die befürchtete Zensur durch die Hintertür wird es vermutlich nicht geben. Dafür denken sich autoritäre Staaten wie China gerne etwas anderes aus (s.u.).

Große Mauer 2.0

Sie suchen nach einem Verschlüsselungsdienst fürs Internetsurfen und landen unvermittelt auf der Homepage eines Hundefriseurs? Dann leben Sie womöglich in Peking und sind Opfer der DNS-Vergiftung geworden. Was das bedeutet, hat Richard Fisher für  Newscientist recherchiert.

Das EU-Parlament und die Netzneutralität

Das Europäische Parlament betrachtet Netzneutralität mit Wohlwollen und könnte diese bald für das EU-Gebiet festschreiben, berichtet Stephan Krempl auf heise.de.

Lebenslügen beim Leistungsschutzrecht

Handelsblatt-Journalist Stephan Dörner beschäftigt sich auf seinem Blog mit den Argumenten der LSR-Debatte und bezieht dazu Stellung.

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