Wem kann man vertrauen? 3

Nun also im Workshop 2: "Vertrauenswürdige Anbieter. Wer bietet verlässliche und vielfältige Informationen in der digitalen Welt und wie finden Nutzer den Zugang zu diesen Informationen?"

 

 

Der erste Redner spricht mir aus dem Herzen: Richard Collins von der Open University. Er fragt sich, wie gute Online-Angebote wie Cafe Babel oder opendemocracy – aber das seien nur Beispiele – öffentlich-rechtlich finanziert werden könnten. Denn diese Notwendigkeit sieht Collins.
Sein Vorschlag: 1. gefördert werden sollte alles, was bestimmte "types of content beinhaltet" – also z.B. politische Berichterstattung.
2. Gefördert werden könnte nur die Hälfte der Kosten – die andere Hälfte müssten die Nutzer aufbringen; damit bestimmt der Erfolg eines Angebots über die Förderung.
3. gefördert wird nur, was bestimmten journalistischen Standards und Regeln der Selbstregulierung folgen kann.

Das alles kommt meiner alten Idee der Netz-Entwicklungszentrale sehr nahe. Doch dann der Knaller: In Großbritannien gibt es bei der Ofcom, einer Medienaufsichtsorganisation in Großbritannien, angeblich eine aktuelle Diskussion, genau soetwas einzuführen! Muss ich mir unbedingt anschauen, einer der Vetreter der Ofcom soll hier sein.

Vertrauen in Inhalte: JA! Endlich. Wieder einen guten Briten kennen gelernt

Gebrauchtwagenkauf? Dieser Mann bietet mir einen Neuwagen an, das ist viel besser. gekauft!

Der Witz ist: die nächste Referentin redet auch über genau dieses Thema. …

 

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