Web 2.0-Angebote europäischer Reiseveranstalter lückenhaft

Etwa 30 Millionen Deutschen haben allein 2006 ihre Reisen im Internet gebucht (Quelle: Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM)).
Wer jedoch online eine Reise buchen will, der wird teilweise mit wenig
benutzerfreundlichen Netz-Angeboten von Reiseportalen konfrontiert.

Häufig lässt sich beispielsweise nicht mehrsprachig nach dem
gewünschten Urlaubsort suchen oder es besteht keine Möglichkeit für den
Kunden, sich per Chat mit dem Veranstalter oder mit anderen Reisenden
auszutauschen.

Auch Hilfsfunktionen stehen nicht immer zur Verfügung. Quelle dieser Erkenntnisse ist die

Studie „Trend Report: The Reality of Online Innovation“
der Unternehmensberatung „Sapient".
Hierzu wurden die Internetauftritte von zwölf europäischen
Reiseveranstaltern unter die virtuelle Lupe genommen. In die Recherche
einbezogen hat Sapient dabei auch Fluggesellschaften, Hotels und
Online-Reiseagenturen. Hauptanliegen war, herauszufinden, inwieweit
Tourismus-Portale in Europa, Online-Trends umsetzen. Trotz positiver
Entwicklungen bei einigen Reiseanbietern, gibt es noch Defizite.

Die Berater von Sapient empfehlen den Unternehmen generell mehr
Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit und eine Erweiterung ihrer
Service-Angebote. Kritisiert wurde unter anderem, dass User teilweise
nicht mehrsprachig nach Reisezielen suchen können oder keine
ersonalisierte Zugriffsmöglichkeiten auf entsprechende Websites haben.

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