Auch auf lokaler und kommunaler Ebene drängt der Wahlkampf ins Netz: Ein Informatikstudent baut für seine Stadt eine eigene Informationsplattform für die  Kommunalwahl. Und ein Projekt der Landeszentrale für politische Bildung ruft junge Leute in NRW zum Wählen und Kandidieren auf.

kommunalwahl-werther.de„Mich hat es gestört, dass es so etwas noch nicht gibt“, erklärt Informatikstudent und Nachwuchspolitiker Tobias Weinhorst gegenüber politik-digital.de – und meint damit seine eigens entwickelte, parteiübergreifende Kandidatenplattform im Netz.

Am 30. August wird im westfälischen Werther, dem Wohnort von Tobias Weinhorst, wie auch im restlichen NRW auf kommunaler Ebene gewählt. Und da er selbst auf einer unabhängigen Liste kandidiert und bereits über Erfahrungen in Webdesign und Marketing verfügt, wollte er seinen Mitbürgern ermöglichen, sich unkompliziert über die lokalen Kandidaten zu informieren. Dabei gehe es nach Weinhorst vor allem um die Frage: Wen kann ich wählen? Hierzu nutzt Weinhorst eine praktische Kartenapplikation.

Die Werther Lokalpolitiker, die ihre Einträge selber editieren können, reagierten überwiegend positiv auf das Angebot. Nach der Kommunalwahl will Weinhorst seine Plattform zunächst ruhen lassen und sich neue Gedanken machen, wie er Lokalpolitik ins Internet bringen kann.

Kandidieren Sie!

wahlkommunal.deWas muss ein Bürgermeister können? Was macht ein Gemeinderat? Wie kandidiere ich am besten für ein lokales Amt? Die von der nordrhein-westfälischen Landeszentrale für politische Bildung ins Leben gerufene Infoplattform wahlkommunal 09 erklärt Wählern das Einmaleins des Kommunalwahlkampfs.

Die bunte Seite veranschaulicht die einzelnen Schritte des Wahlgangs. Und Politikexperten beantworten per Video Fragen rund um die Ämter, Stadträte und lokale  Wählergemeinschaften. Damit niemand den Wahltermin verschläft, spendieren die Macher auch noch einen interaktiven Wahlwecker zum Download.

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