Ronald Reagan in Berlin

Heute startete die CDU-Bundesgeschäftsstelle eine Unterstützergruppe im Online-Netzwerk Facebook. Anlässlich von Reagans 100. Geburtstag hatten sich mehrere Unionspolitiker für eine öffentlich sichtbare Würdigung des früheren US-Präsidenten in der deutschen Hauptstadt eingesetzt. Darunter Berlins CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel und der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.

 

Die Initiative liegt aktuell noch bei den für Straßennamen zuständigen einzelnen Bezirksämtern. Sie sind durch den rot-roten Senat dazu aufgefordert worden, geeignete Plätze oder Straßen vorzuschlagen, die zukünftig den Namen des 40. Präsidenten der Vereinigten Staaten tragen könnten. So lange wollen die Bundes-CDU und ihr im Vorwahlkampf befindlicher Berliner Landesverband offenbar nicht warten. Die CDU verleiht ihrer Forderung seit dem heutigen Freitag auch auf Facebook Ausdruck.

Ronald Reagan auf Facebook

Der im Jahr 2004 verstorbene Republikaner Reagan ist bereits seit 1992 Ehrenbürger der wiedervereinigten Stadt, nachdem er bei seinem Besuch im Westteil Berlins im Jahr 1987 den damaligen Kreml-Chef Michail Gorbatschow zum Öffnen der Mauer aufgefordert hatte. Ein Wunsch, der gut zwei Jahre später Wirklichkeit werden sollte. Die heute gestartete Initiative “Ronald Reagan in Berlin” konkurriert allerdings mit einer Gruppe, die auf Facebook bereits einen “Ronald-Reagan-Platz” in Berlin fordert. Desweiteren haben anonyme Aktivisten im analogen Berlin vor etwas mehr als zwei Wochen die Initiative ergriffen und den Rosa-Luxemburg-Platz im Zentrum der Stadt auf eigene Faust spontan umgewidmet.

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