Polizei in Heiligendamm optimistisch, Händler sollten dennoch alles verrammeln

Ein Internetfundstück zum G8-Gipfel in Heiligendamm:
Die Händler in dem Ostseebad haben angesichts der angekündigten Demonstrationen Angst um ihre Schaufenster und vor Randale: "In mehreren Sicherheitsgesprächen mit den Gewerbetreibenden aus der Region wurde die Sorge um die Sicherheit und Ordnung im Zusammenhang mit dem Weltwirtschaftgipfel an die Polizei herangetragen.", heißt es in schönstem Beamtendeutsch auf der Internetseite der Polizei Mecklenburg-Vorpommern.

Doch keine Bange, unsere Freunde und Helfer sind optimistisch: "In zahlreichen Veranstaltungen und Gesprächen wurde eine optimistische Einschätzung der Sicherheitslage gegeben und von einer friedlichen Durchführung der Demonstrationen ausgegangen. Dabei standen der Optimismus und die Gastfreundlichkeit im Mittelpunkt der Betrachtungen."
Alles in Ordnung also? Nicht so ganz. Direkt unter der Abbildung ist ein Flyer verlinkt: Die Gewerbetreibenden sollen Werbetafeln, Aushänge, Tische und Stühle und Mülltonnen lieber doch wegschließen und natürlich: "Verzichten Sie auf die Präsentation hochwertiger Waren im Schaufensterbereich", so der Rat der Polizei.

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