Politiker spielen

Im kostenlosen Onlinespiel Power of Politics muss man alle Hebel in Bewegung setzen, um an die Macht zu kommen. In sonntäglichen Wahlen kandidieren die Nutzer und ihre Parteien (z.B. die Antischwäbische Initiative Baden) um die Gunst der Stimmberechtigten. Ein selbstbewusstes Ego hilt dabei genauso wie das passende Thema auf der Agenda. Mehrere tausend Nutzer aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz spielen nach Betreiberangaben bereits und versuchen, ins Parlament zu kommen oder Bundeskanzler zu werden.

Scheinbar tummeln sich in dem Spiel aber von Zeit zu Zeit auf rechts- und linksextremistische Parteien, deren Ideen so gar nicht zum Grundgesetz passen wollen – auch wenn die Betreiber dagegen vorgehen.

3 Antworten auf Politiker spielen

  1. Omar sagt:

    Da es beim Spiel eh’ nicht um Inhalte geht, sondern eher um PR, Methodik und Macht, ist es m.E. irrelevant, dass rechtsextreme sich beteiligen. Ich war übrigens zutiefst enttäuscht davon, dass es offensichtlich keinen Unterschied macht, welche Inhalte man verteidigt, sondern lediglich, wie man sich anstellt, um an die Macht zu kommen! Und dieses Spiel wurde mir von Politikern empfohlen! Das finde ich SEHR beschämend.

  2. Vielleicht sehen die empfehlenden Politiker den Weg zur Macht ja ähnlich technisch?
    Mehr Meinungen gerne hier in die Kommentare.

  3. Omar sagt:

    Genau das hat mich bestürzt. Ich habe mich im Spiel bis an die Regierung durchgekämpft (also hier mal Kuchen verteilen, da ein Interview halten usw..) und hatte gehofft, dass dann meine Taten als Regierungsmitglied (zugegeben auf Kreisebene) für das Spiel wichtig werden, aber dem war nicht so.

    Wenn Politiker wirklich so denken, dann aber gute Nacht..

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