Notizen zu Politikerblogs

Sebastian Reichel, viele Jahre bei der SPD für Online-Kampagnen und Internet zuständig, hat sich in seinem Blog Gedanken zum Nutzen von Politikerblogs für Politiker gemacht. Neben Öffentlichkeits- und Pressearbeit taugen Blogs demnach auch als Gradmesser für Meinungen und Stimmungen zur eigenen politischen Arbeit.

 

Sebastian Reichel schreibt: "Weblogs unterstützen die Bildung, die Verwaltung und den Ausbau von
Netzwerken. Die Vernetzung von Informationen oder Personen in
Blognetzwerken fördern darüber hinaus die Sichtbarkeit des Einzelnen in
unserer Wahrnehmung des Internet. Stichwort: Googleranking.

Last but not Least: erhalten bloggende Politiker ein
kontinuierliches Feedback zu ihrer Arbeit. Für jemanden, der Mehrheiten
organisieren muss, ist das eigentlich Goldstaub, wenn er es versteht, die
Kommentarlage richtig einzuordnen und damit konstruktiv umzugehen."

Eine der populärsten deutschen Politiker-Blogger, die FDP-Europaabgeordnete Silvane Koch-Mehrin, bezeichnete ihr Blog "Eurofighter" im Chat von politik-digital.de und den Blogpiloten hingegen eher als Möglichkeit, politisches Interesse zu wecken. An konkrete Kommentare von User erinnere sie sich nicht: "Ehrlich gesagt habe ich mir
in dieser Hinsicht ein ausgesprochenes Kurzzeitgedächtnis zugelegt", so Koch-Mehrin. Andere politische Meinungen in den Kommentaren nehme sie jedoch zur Kenntnis oder schicke dem User Informationen, die seine Meinungsbildung verändern könnten.

Sebastian Reichels Notizen zu "Politische Blogger – Bloggende Politiker" sollen fortgesetzt werden.

2 Antworten auf Notizen zu Politikerblogs

  1. Sebastian sagt:

    und ich dachte, ich könnte ruhig und leise vor mich hin scribbeln. jetzt muss ich ja wohl weitermachen :)

  2. sgievert sagt:

    Wer Teil I sagt, muss mindestens auch Teil II sagen :) Bin gespannt auf Deine Notizen zu “Arbeitsweise / Zeitbudget” und “Diskussionskultur im Internet”.

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