Was denken Netzköpfe über das Jahr 2012?

Ludie Cochrand via Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)Top oder Flop? Wir haben Netzköpfe gefragt: War 2012 ein gutes oder ein schlechtes netzpolitisches Jahr? Was hat sich positiv entwickelt? Wo hapert es noch?  Lesen Sie hier, wie unsere Autoren das Jahr 2012 aus netzpolitischer Sicht einschätzen.

by Nico Lumma2012 war ein gutes netzpolitisches Jahr, weil die Aufmerksamkeit für das Thema in Politik und Gesellschaft weiter zugenommen hat. Damit ist noch längst nicht alles erreicht, aber so langsam merkt man, dass sich etwas bewegt. Der Protest gegen ACTA war wirkungsvoll und hat ein Vorhaben zum Scheitern gebracht, von dem alle ausgingen, dass es nicht mehr zu stoppen sei, das war schon ein toller Erfolg. Die Themen Vorratsdatenspeicherung und Leistungsschutzrecht sind leider immer noch nicht vom Tisch, da existieren leider noch zu große Beharrungskräfte.

Der Transformationsprozess, in dem wir uns gerade befinden, wird für immer mehr Teile der Gesellschaft greifbarer und damit rücken immer mehr Themen der digitalen Gesellschaft in den Fokus. Wichtig ist es jetzt, die Chancen zu nutzen und die Zukunft aktiv zu gestalten.

Nico Lumma arbeitet bei Digital Pioneers N.V. in Hamburg und gründete 2011 den Verein D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt mit, in dem er als Co-Vorsitzender aktiv ist. Er ist Mitglied im Gesprächskreis Netzpolitik des SPD-Parteivorstandes und leitet den AK Digitales Leben und Arbeiten der SPD Hamburg.

Lesen Sie hier weitere Rückblicke von Dorothee Bär, Gregor Hackmack u.a.

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