Misstrauen gegen das eigene Kind

Überraschender Schritt von amerikanischen Computerwissenschaftlern: In einem am 11.9.08 veröffentlichten Statement sprechen sie sich entschieden gegen das Wählen im Internet aus. Es sei einfach nicht sicher.

Das Internet sei noch nicht sicher genug, um ihm das hohe Gut der Demokratie in die Hände zu legen. So lässt sich ein Statement zusammenfassen, das auf VerifiedVoting.org veröffentlicht wurde. Verfasst hat es David Dill, ein Professor der Computerwissenschaften in Stanford. Unter den 24 Unterzeichnern finden sich Computerwissenschaftler von renommierten amerikanischen Universitäten und EDV-Firmen.

Dabei sprechen sich die Wissenschaftler nicht grundsätzlich gegen Internetwahlen aus. Vielmehr sehen sie die Gefahren momentan als zu groß an, um bereits im Internet zu wählen, wie dies in verschiedenen Pilotprojekten bereits getan wird. Probleme sehen sie vor allem in der mangelnden Nachvollziehbarkeit der Auszählungen und den Möglichkeiten der Manipulation.

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