Internet-Sucht als Problem in Medizin und Wissenschaft

Im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt. Ein Klick – schon steht einem das weltweite Web zur Verfügung. Etwa 3-5% der deutschen Internetnutzer sind nach den zahllosen Möglichkeiten, die das Internet bietet, süchtig. Längst hat sich ein eigener Forschungszweig zum Thema Internet-Abhängigkeit entwickelt.

Ein Vorreiter ist das Deutsche Therapiezentrum für Internetabhängige in München. Hier kann der Nutzer anhand eines einfachen Tests selbst feststellen, ob er zu den Internet-Süchtigen gehört. Auf der Seite sind sechs Kriterien aufgelistet, die als Symptome für Internet-Sucht gelten. Erfüllt ein Nutzer in einem Zeitraum von mindestens einem Monat mindestens fünf dieser Merkmale, gilt er als internetabhängig. An der Humboldt-Universität in Berlin beschäftigt sich der Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie und Gesundheitspsychologie mit dem Phänomen „Sucht im Internet“. Auf der Homepage sind erste Ergebnisse der verschiedenen Studien und eine Linkliste zu Hilfsangeboten für Betroffene veröffentlicht.
Die Seite der Nutzer vertritt das Onlineangebot “Onlinesucht”. Hier können Abhängige miteinander in Kontakt treten und Erfahrungen austauschen. Geführt wird die Seite von einer ehemals Internet-Süchtigen, die nun – nach eigenen Angaben – über das Thema aufklären möchte.

Eine Antwort auf Internet-Sucht als Problem in Medizin und Wissenschaft

  1. Peter Bihr sagt:

    Hey Julia, herzlich willkommen!

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