Jimmy Wales gründet Online-Kampagnen-Website

Jimmy Wales, Erfinder der Wikipedia, hat wieder zugeschlagen. Mit einem offenen Brief an die politische Blogosphäre hat er Anfang Juli der “Rundfunk-Politik” den Kampf angesagt:

“Broadcast media brought us broadcast politics. And let’s be simple and bluntly honest about it, left or right, conservative or liberal, broadcast politics are dumb, dumb, dumb.”


Statt dessen setzt er sich mit dem Campaign Wikia dafür ein, Politikern beizubringen, wie Politik wieder die Bürger einbeziehen, partizipatorischer werden kann. Grassroots statt Pressemitteilung, mitmachen statt zuschauen. Interessant dabei: Politiker aller Parteien und Richtungen werden dabei gleichermaßen angesprochen: Es ist eine Art Allianz der willigen Wahlkämpfer und der Blogger, die sich zusammentun, um jeweils “ihren” Politikern beizubringen, wie man das Internet zur politischen Teilhabe nutzen kann:

“This can be the start of the era of net-driven participatory politics. And it does not matter if you are on the right, on the left, moderate or extreme, socialist or libertarian. Whoever you are, and whatever you believe, you can share with me my sincere desire that the process start to be about substance and thought, rather than style and image.”

Hier geht’s zum Mission Statement, hier direkt zum Campaign Wikia, hier zur deutschsprachigen Version.

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