Wem kann man vertrauen? 9

Noch eine Podiumsdiskussion: "Das Internet als Wissensarchiv". Suchmaschinenentwickler, Wissenschaftler, eine itailenische Wikipedianerin und eine BBC-Journalistin auf dem Podium reden über die Zukunft des Suchens und Findens. Unter den Diskutanten auch Francois Bourdoncle, Entwickler der Suchmaschine exalead, mit der versucht werden soll, auch Videos, Audios und Bilder besser auffindbar zu machen.

Immerhin selbstkritisch: Bourdoncle hat das Gefühl, die Aufkaufpolitik großer Corporates ist letztendlich eher eine Innovations-Verhinderungs-Strategie, um gute Ideen unter der Decke zu halten. Genaueres zum Algorithmus von exalead will er dennoch nicht sagen.

Vertrauen in Inhalte: Nein.
Gebrauchtwagenkauf: Scheint ein interessantes Auto zu sein, aber irgendwie wäre ich vorsichtig.

Oder Becky Palmer, BBC: Soll die BBC mehr User Generated Content anbieten? Palmer überzeugt mit einer differenzierten einerseits-andererseits Argumentation, die mir als Politologen durchaus sympathisch ist. Ihr Kommentar zu BBC-I can (heute action network), dem interessanten Bürger-Aktions-Projekt der BBC: Guter Ansatz, aber die Nutzer hätten mehr daraus machen können.
Vertrauen in Inhalte: Ja.
Gebrauchtwagenkauf? Ja.

Heute abend hat uns noch der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Georg Milbradt, zum Essen eingeladen.

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