Die Esten surfen zur Wahlurne

Wie pressetext berichtet, ist Estland das erste Land der Welt, das es seinen Bürgern ermöglicht, bei der nächsten Parlamentswahl online abzustimmen. Während die Wahllokale erst am 4. März öffnen, kann die Stimme über das Internet bereits vom 26. bis 28. Februar abgegeben werden. Mit einer Bürger-ID-Karte und einem Kartenlesegerät am Computer wird das elektronische Voting möglich gemacht. Eine zusätzliche Absicherung soll eine zweifache Passworteingabe sein. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, hat sich bereits eine OSZE-Delegation angekündigt, welche die rechtmäßige Durchführung der Wahl beobachten und legitimieren soll. In Estland wird davon ausgegangen, dass zwischen 20.000 und 40.000 der insgesamt 940.000 Wahlberechtigten vom eVoting Gebrauch machen werden.

9 Antworten auf Die Esten surfen zur Wahlurne

  1. Stefan Schridde sagt:

    Warum nur zu den Wahlen? Da ist doch mehr drin! (gelöscht wg. Spam) – Wir verwirklichen ePartizipation im Parlament (hier stand eine URL zu einer kruden Seite).

  2. Vielen Dank für den Hinweis. So wie der Kommentar geschreiben ist, ist er aber nahe am Kommentarspam – insbesondere als Kommentar auf einer Seite, die sich bereits seit 1998 für Partizipation über neue Medien einsetzt.

  3. Alles weitere per E-Mail.

  4. Ich hoffe, Spammer Schridde hat es kapiert. Ich habe mal den Link gelöscht.

  5. Hans sagt:

    Wie wärs wenn Ihr wenigstens mal die Internetadresse in diesem Beitrag rausnehmt, so daß nicht unnötig Werbung gemacht wird?

  6. Meike sagt:

    Es ist aber sehr löblich, dass sich Spamer jetzt schon rechtfertigen. Wenn Sie dann im Anschluss ihre Handlungen auch noch überdenken würden, wäre die Welt des Internets ja fast perfekt! Wie schon erwähnt wurde, bleibt auch mir sowohl der Bezug des Kommentars zum Beitrag, als auch der eigentlich Sinn der genannten Seite rätselhaft. Aufgefallen ist mir aber, dass ich in den letzten Tagen doch zufällig fast identische Kommentare mit der gleichen Linkangabe in mehreren Blogs lesen durfte! Wenn das Ihre Definition von Partizipation ist, dann würde ich noch mal angestrengt darüber nachdenken oder einfach mal bei Wikipedia nachschlagen!
    Ansonsten freue ich mich immer über Kommentare zu meinen Beiträgen und über Menschen, die Initiative ergreifen und zum politischen Mitmachen animieren. Aber ein bisschen Substanz muss schon dahinter stecken!

  7. Stefan Schridde sagt:

    “Spamer Schridde” hat kapiert und wundert sich.

  8. Es geht nicht um die Länge von Kommentaren, sondern den Inhalt: Dies ist ein Beitrag zu Wahlen in Estland. Drunter stand ein Kommentar, der Werbung für eine Seite macht – ohne Bezug zum Ausgangstext und inklusive Link. Es folgte ein Kommentar, der wieder Werbung für die gleiche Seite macht. Das reicht. Wir möchten uns gerne selbst aussuchen, über welche Projekte wir berichten.

  9. Stefan Schridde sagt:

    In der Kürze sollte Würze liegen. Auf Euren Seiten hier gibt es zwar stets gute Informationen zu den Entwicklungstrends der partizipativen Demokratie, doch will ich dies gerne durch Hinweise auf konkrete AkKtivitäten unterstützen. Man fragt sich doch heute wirklich, wie man die “passiven Anarchisten” (O-Ton Claus Offe gestern im WZB) mobilisieren kann. Also wer mag, kann mitmachen und Partizipation in die Parlamente bringen. Reformen oder Gesetzesänderungen sind nicht erforderlich, nur MitgestalterInnen eine partizipativen Demokratie. Wenn ich mehr Zeit habe, schreibe ich gerne auch mal grössere Kommentare.

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