Turkmenistans erstes Internetcafé

Der frisch angetretene turkmenische Präsident Gurbanguly Berdymuchammedow hat sein Versprechen gehalten: Ab heute gibt es in der Hauptstadt Aschgabat das erste Internetcafè. Unter dem letzten Präsident und Diktator Nijasow war das Netz verboten. Berdymuchammedow kündigte aber kurz vor seinem Amtsantritt schon Liberalisierungen und Unterrichtsreformen an. Auch Schulen sollen laut dem neuen Präsidenten bald am Netz verbunden sein.

Man sollte aber nicht zu früh jubeln. Denn in einem Land, in dem zwei Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt, kostet eine Stunde im neuen Internetcafé etwa drei Euro. Zudem ist nicht klar, inwieweit das Netz überwacht wird.

Was glauben Sie? Ist der Internetzugang wirklich ein Zeichen guten Willens, oder erwarten Sie eine Zensurpolitik wie zum Beispiel in China?

2 Antworten auf Turkmenistans erstes Internetcafé

  1. Jan sagt:

    Das Thema ist meiner Meinung nach zu ernst, um mal lässig mit “Was glauben Sie?” zu einem Deutschland-sucht-den Super-Zensor aufzurufen. Ist denn nicht jeder Internetzugang besser als garkeiner? Was glauben Sie?

  2. Natürlich ist jeder Internetzugang besser als gar keiner, aber das war nicht die Frage. Die Frage ist, inwieweit der Leser denkt, es gäbe Hinweise auf ein offenes Netz oder ein zensiertes.

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