China stellt seine Bürger online

1,3 Milliarden Chinesen sind im Internet – und das nicht immer freiwillig. Die chinesische Regierung hat eine frei zugängliche Internetdatenbank mit nahezu der gesamten Wohnbevölkerung aus dem Reich der Mitte installiert. Gespeichert sind Name, Ausweisnummer und ein Foto, wie sie staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Mit der Datenbank, die man per SMS oder online aufrufen kann, soll Identitätsdiebstahl und Trickbetrügereien vorgebeugt werden, heißt es. Das Verzeichnis eignet sich jedoch auch zur Überwachung von Internetcafés. Dort muss sich nämlich seit etwa einem Dreiviertel Jahr jeder Nutzer registrieren – die Betreiber können jetzt kontrollieren, ob dazu auch die rictigen Daten genutzt wurden.

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