Leben im roten Bereich

Gute Meldung für ängstliche Briten: Das Innenministerium will die Kriminalitätsstatistiken des Königreiches noch 2008 benutzerfreundlich kartografiert ins Internet stellen. Damit sollen die Einwohner an die lokale Polizeiarbeit herangeführt werden.

Die Polizei in der Hauptstadt London hat bereits einen Anfang gemacht. Auf einer interaktiven Karte kann man Diebstahl, Raub und Autobrüche auf Stadtbezirke bezogen ablesen. In Zukunft soll dies jedoch noch verfeinert werden. Bis auf Straße und Platz herunter gebrochen soll das gesamte Königreich in blaue, gelbe und rote Gegenden unterteilt werden.

Gute Vorbilder kommen dabei aus dem USA. Die Polizeikollegen aus Los Angeles vermerken Verbrechen punkt- und taggenau, die Seite spotcrime.com erzählt sogar noch kurz die Geschichte zu jeder Straftat. Ob das britische Innenministerium den stigmatisierten Quartieren unter die Arme greift, vermeldete es nicht.

Kommentar verfassen