Krieg in Nahost und Social Media

Im Konflikt zwischen Israel und Palästina gewinnen auch "Social Media"-Angebote im Web zunehmend an Bedeutung. Die neuen Medien ermöglichen die Kontrolle der offiziellen, staatlichen Informationspolitik, denn die Nutzer des schnellen Kurzmitteilungsportals Twitter, von Weblogs und YouTube-Videos decken jede Falschmeldung auf und berichten live von der Front des Geschehens. Unser Autor hat interessante Links gesammelt.

 

Ob im Militär, in der Regierung, der Opposition oder den Botschaften, überall sind die neuen Medien wichtiger denn je. Denn der offiziellen Berichterstattung stehen die Erlebnisse und Eindrücke der Bewohner des Gazastreifens (und auch Israels) gegenüber. Und hier kann das „Social Web“ sein ganzes Potential ausspielen. Die eindrücklichen Texte und Bilder der Blogger und Twitter-Autoren sorgen dafür, dass nicht nur die offizielle Propaganda, sondern auch die menschliche Seite des Konfliktes beleuchtet wird. Ähnlich wie bei den Terroranschlägen in Mumbai wird vor allem Twitter als real-time-Berichterstattung von Zivilisten vor Ort verwendet.

Keine ausschließlichen "Wahrheiten" mehr

Die politische PR steht damit vor der Herausforderung, nicht mehr die alleingültige „Wahrheit“ in einem Konflikt verkünden zu können. Waren es im Irak-Krieg noch die „embedded journalists“ die – unter dem direkten Eindruck der Militärkräfte stehend – einen Eindruck vom Ort des Geschehens geben sollten, so sind es heute die Betroffenen selbst. Die technologische Entwicklung „twitter“ versetzt damit erstmals die Zivilisten eines Konfliktes in die Lage, direkt berichten und die Grauen des Krieges ungefiltert übertragen zu können. Das darauf von offizieller Seite keine Antwort gefunden wurde, zeigt die Tatsache, dass die Kommentarfunktionen der offiziellen Videos des israelischen Militärs teilweise abgestellt worden sind – zu heftig waren die Kommentare auf ein Video, dass die Explosion eines Transporters zeigte auf den vermeintliche Hamas-Anhänger Raketen verluden. Es stellte sich jedoch heraus, dass Zivilsten hier Sauerstoffflaschen verluden. Solche Ereignisse können künftig nicht mehr verschwiegen werden, zu dicht ist das Netz der Berichterstattung im Social Web geworden.

Einige Links zum aktuellen Konflikt

Eine Antwort auf Krieg in Nahost und Social Media

  1. Johnk641 sagt:

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