Iranische Zensur mit Lücken

Auch die massiven Einschränkungen von Internet und Handynetz verhindern nicht die Verbreitung von Protestbildern und Videos aus dem Iran. Dabei greifen die Demonstranten auf ein internationales Netzwerk zurück.

Mit Unterstützung von Helfern im Ausland werden trotz Internetkontrolle und zeitweiser Abschaltung des Handynetzes weiterhin Texte und Videomaterial verbreitet. Die erneuten Proteste anläßlich des "National Student Day" wurden zum Beispiel vielfach mit Videos, Fotos oder Textbeiträgen über Facebook, Twitter oder Weblogs dokumentiert.

Die Protestler haben anscheinend Mittel und Wege gefunden, die verstärkten staatlichen Zensurbemühungen zu umgehen. Videos werden laut Berichten oft Mittels Bluetooth von Handy zu Handy übertragen, bis sie schließlich zu einem Empfänger mit sicherer Internetverbindung gelangen und ins Netz geladen werden.

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