ICANN-Kandidatenvorstellung

Roland Portig

 


Frage 1: Was bedeutet die Icann-Kandidatur für Sie? Warum haben Sie
sich dazu entschlossen?

Roland Portig: Ich kandidiere, weil ich dieses
wichtige Zukunftsfeld nicht der Politik und nicht den Gewerkschaften
überlassen will. Beide haben sich bereits durch verschiedene
europäische Kandidaten breitgemacht.

Frage 2: Werden Sie von irgend jemandem "gestützt", ideell oder
finanziell?

Roland Portig: Ich bin politisch, als auch gewerkschaftlich ungebunden und
glaube, dass ich deswegen die objektiven Belange der Zukunft des
Webs unabhängig und ohne die jeweilige Brille vertreten kann.

Frage 3: Wo sehen Sie die Hauptprobleme und -Aufgaben der Icann?

Roland Portig: Wenn wir die Zukunft des Web der Politik überlassen, werden
wir keine Globalisierung erhalten, sondern einen weiteren Abklatsch
der Welt wie sie ist. Bereits jetzt wird nach einer Zensur im Web
gerufen, und wo werden Politiker haltmachen wenn erst einmal in
einem Feld eine Zensur erfolgt ist. Das Web ist aus der Freiheit der
Forschung und Lehre entstanden, und darf nicht den Politikern
überlassen werden, die das mächtige Werkzeug Internet wie alles
andere für ihre Belange missbrauchen werden.

 



 

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Spiegel-Online.

Kommentar verfassen