FDP: Filter und Urheberrechtsschutz

Konsequent gegen Urheberrechtsverletzung, Filtern statt Sperren und führende Internetkompetenz. Das sind die Forderungen die sich die FDP in ihr Wahlprogramm geschrieben hat.

Wahlprogramme im Internet-CheckKein urheberrechtsfreier Raum

Die Liberalen beschreiben eine Gefahr für das Urheberrecht im Internet und wollen konsequent gegen Urheberrechtsverletzer vorgehen. Des weiteren fordert man, das Urheberrecht weiter zu entwickeln, um eine Bedrohung für die Kultur – und Kreativwirtschaft abzuwehren. Eine Kulturflatrate, wie die SPD vorschlägt, lehnt die FDP ab.

Das Internet als freies Medium

Vor überzogener Überwachung und Regulierung solle das Internet geschützt werden. Allerdings dürften Jugendliche nicht bedenklichen Inhalten frei ausgesetzt sein. Hier will die FDP ein modernes Jugendmedienschutzrecht, das Motto lautet "Filtern statt sperren". Im Grundsatz fordert man jedoch Prävention vor dem PC und nicht im Internet.

Pauschale Medienabgabe statt GEZ

Nach dem Willen der FDP soll die GEZ-Gebühr auf einzelne Geräte abgeschafft und eine pauschale Medienabgabe eingeführt werden. Zudem will man flächendeckend Breitbandzugänge ermöglichen.

Als Gesamtziel gibt die Partei für die Zukunft aus, Deutschland zum europäischen Vorreiter auf dem Gebiet der Internetkompetenz zu machen.

Kommentar verfassen