Facebook als politisches Druckmittel

Wieder einmal musste sich ein Politiker der Macht von Facebook beugen. Der Tatort diesmal: Kanada. Hier wollte Ontarios Premier Dalton McGuinty die Zahl der Mitfahrer in einem PKW mit einem minderjährigen Fahrer beschränken. Das Gesetz wurde bekannt und traf die Zielgruppe – junge Menschen, die zudem sehr gut online vernetzt sind – direkt ins Herz.

 

Sie setzten auf Facebook, bekannt als politisches Instrument aus dem Obama-Wahlkampf. 150.000 Protestierer formierten sich in facebook und überschütteten McGuinty und andere Politiker mit Beschwerden. Das half, denn der Premier machte einen Rückzieher. Er selbst zeigte sich überwältigt von der Resonanz, die der Online-Protest lostrat. The Star berichtete ausführlich.

Eine Antwort auf Facebook als politisches Druckmittel

  1. Die Einstellung der Betroffenen ändert sich nach schrecklichen Unfällen total. Nur- dann ist es passiert.
    In diesem Falle hat Ontarios Premier Dalton McGuinty einen taktischen Fehler begangen. Er hat die inzwischen totale und rasend schnelle elektronische weltumspannende Infomationsmöglichkeit unterschätzt. Der Gedanke war absolut richtig, doch nützem könnter er nun dem politischen Gegner nach seiner gewonnenen Wahl. Ausserdem ist bekannt; wer einen Sumpf austrocknen will, darf “nicht die Frösche” fragen.

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