Jürgen Trittin beantwortet Fragen zur Krise in der Ukraine

tritin dbs Am Montag, den 10. März, beantwortete der Außenpolitik-Experte Jürgen Trittin (B´90/Die Grünen) 30 Minuten lang Fragen zur Krise in der Ukraine. Einen Nato-Einsatz lehnt er strikt ab: “Militärische Optionen hören sich immer gut an, aber in Wirklichkeit weiß jeder, dass in dieser Situation militärisch überhaupt nichts auszurichten ist”.

 

Die Situation in der Ukraine droht zu eskalieren. Was mit Protesten auf dem Maidan begann, entwickelt sich derzeit zu einem Konflikt von internationalem Ausmaß. Die Krise um die Halbinsel Krim, die seit Jahren zwischen europäischen und russischen Einflüssen steht, treibt das Land nun an den Rand der Spaltung. Mitte März sollen die Einwohner über einen möglichen Anschluss an Russland abstimmen. Welche Folgen hätte eine Spaltung der Ukraine? Stehen wir vor der “schwersten Krise seit dem Mauerfall”, wie von Außenminister Steinmeier beschrieben? Ist eine diplomatische Lösung noch denkbar?

Unser Partner für dieses Gespräch war der Tagesspiegel. Gemeinsam mit Albrecht Meier, Politikredakteur des Tagesspiegels, moderierte Christian Marx von politik-digital.de das Gespräch.


Die bisherigen Ausgaben der Digitalen Bürgersprechstunde:

Ulrich Kelber (SPD)

Christina Schwarzer (CDU)

Dr. André Hahn (Die Linke)

Tabea Rößner (B´90/Die Grünen)

Rüdiger Kruse (CDU)

Katrin Göring-Eckardt (B´90/ Die Grünen)

Thomas Jarzombek (CDU)

Halina Wawzyniak (Die Linke)

Dr. Konstantin von Notz (Grüne)

 

Die nächsten Termine für die Digitale Bürgersprechstunde:

Mittwoch, 19.03. 17.30-18.30 Uhr: Uli Grötsch (SPD), Weiden

Donnerstag, 3.April, 15.30-16.30 Uhr: Jens Zimmermann (SPD), Odenwald

Montag, 7.April, 17.00-18.00 Uhr: Detlev Pilger (SPD), Koblenz

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