Die neue Regierung im Internet

Was passiert eigentlich mit den Seiten der Bundesregierung wie
www.bundesregierung.de oder
www.bundeskanzler.de in der Zeit nach dem Regierungswechsel? Werden neue Inhalte die alten ersetzen, das neue Design an die neue Regierung angepasst oder neue Agenturen beauftragt?

Noch ist die Bundesregierung der 15. Wahlperiode (die so genannte geschäftsführende Bundesregierung) mit ihren alten Inhalten und Programmen im Internet präsent.

www.bundesregierung.de

www.bundesregierung.de am 16.11.2005

Der virtuelle Auftritt hat sich also nicht geändert. Das Regierungsportal berichtet weiterhin über aktuelle politische Themen, nur dass tagesaktuell aus der Sicht der Regierung nicht mehr viel zu berichten ist, da die künftigen Regierungsparteien mit ihren Koalitions-verhandlungen beschäftigt sind.

Auch die Internetpräsenz des Bundeskanzlers weist bis heute keine Veränderungen auf: Sie informiert Bürger über Biografie, Arbeitstag und Reisetermine des bisherigen Bundeskanzlers und ist stark durch seine Person bestimmt.

www.bundeskanzler.de

http://www.bundeskanzler.de am 16.11.2005

Änderungen wird es erst geben, wenn Angela Merkel zur Bundeskanzlerin gewählt worden ist. Neue Inhalte sind allerdings erst nach ihrem offiziellen Amtsantritt zu erwarten. Laut Bundespresseamt sollen aber Aufbau und grundlegende Inhalte der Kanzlerseite bestehen bleiben. Denn Amt und Funktionen des Bundeskanzlers ändern sich mit einem Personenwechsel nicht. Für die zukünftige Version der Seiten werden derzeit schon viele Themen und Informationen vom Bundespresseamt sondiert und sortiert. Ob die Kanzlerseite bereits am Tag der Ernennung der Kanzlerin aktualisiert wird, ist noch nicht entschieden.

Das Regierungsportal
www.bundesregierung.de wird in der Kategorie "Bundesregierung" alle neuen Ministerinnen und Minister sowie die Kanzlerin vorstellen. Inhaltlich wird sie auch nur die Informationen enthalten, die über den Regierungswechsel Bestand haben, wie zum Beispiel Zuwanderungsgesetz, Hartz IV, Kyoto-Protokoll u. ä. An diesen Inhalten wird im Bundespresseamt derzeit ebenso gearbeitet. Die alten Artikel und Pressemitteilungen der letzten sieben Jahre werden archiviert und können von Nutzern jederzeit abgerufen werden.

Zu personellen Konsequenzen des Regierungswechsels im Bundespresseamt gibt es bis jetzt keine offiziellen Angaben. Im Moment sind noch alle Verantwortlichen in ihren alten Positionen. Die Domain
www.bundeskanzlerin.de wird übrigens derzeit nach eigenen Angaben der Website treuhänderisch verwaltet und soll bei Amtsübernahme übergeben werden. Was genau nach dem Regierungswechsel geschieht, ist zurzeit nur Spekulation.

Wir sind gespannt.

Eine Antwort auf Die neue Regierung im Internet

  1. Leonidas sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Motto lautet:

    ‘Was zusammengehört, soll zusammenwachsen!”

    Ich habe gestern den Artikel ‘Die neue Regierung im Internet’ von A. Paucher zum ersten Mal gelesen. Den Artikel fand ich sehr interessant und das Thema aktuell und ‘superspannend’!

    Diese Diplomarbeit sollte m.E, um das momentan stattfindende Thema ‘Zweiter nationaler IT-Gipfel in Hannover’ – das Statement von Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zum Thema ‘Bundesregierung und IT’ aktualisiert werden.

    Dafür sollte Frau Paucher in Ihrem weiteren Berufsleben richtig gefördert und nicht unnötig blockiert werden.

    Abschließend möchte ich mit einem Zitat von Werner v. Siemens beenden: “Mir würde das verdiente Geld wie glühendes Eisen in der Hand brennen, wenn ich treuen Gehülfen nicht der erwartete Anteil gäbe!”

    Sinn und Ziel einer Meritokratie sollte nicht nur die Förderung einer einheitlichen europäischen Kaste sein, das würde zu einer Uniformisierung und kontraproduktiven Vereinheitlichung führen, sondern auch die Förderung intelligenter Menschen, die nicht direkt zu dieser Kaste gehören.

    MfG

    Leonidas

    PS. Ich werde zur gegebener Zeit mein wissenschaftlichen, nicht populärwissenschaftlichen Statement dazu im Netz veröffentlichen!
    Leider werden heutzutage auch im Westen viele inkompetente und falsche Leute gefördert.

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