Deutschland-Dialog: Die SPD auf Tour

Am Montag, dem 17.03., startet die SPD ihren Deutschland-Dialog. Die Parteispitze geht auf Tour, um mit Bürgern und Bürgerinnen zu diskutieren – "Nah bei den Menschen", so der Titel der Kampagne. Ein Weblog begleitet die Tour. Und auch auf Bürgerfragen gibt die Partei online Antworten.

"Raus aus dem ‘Raumschiff Berlin’ und rein in den Dialog mit den Menschen" wolle die Partei, schreibt SPD-Mitarbeiter Jochen Wiemken im Dialog-Tour-Blog. Den Auftakt macht am Montag Kurt Beck auf einer Veranstaltung in Plön, Schleswig-Holstein.

Online können die Bürger ihre Fragen in einer "Dialogbox" loswerden, Teil der eigens eingerichteten Tour-Website. Im Prinzip funktioniert diese Box wie ein Kontaktformular; allerdings werden Fragen und Antworten auf der Website veröffentlicht. Zudem können Nutzer noch ein Foto hochladen.

Noch keine Vernetzung mit Online-Netzwerk

Das Tour-Blog erscheint auch auf der SPD-Online-Gemeinschaft meineSPD.net. Als angemeldeter Nutzer muss man die Tour-Berichterstattung dort allerdings suchen; prominent verlinkt ist die Pressemitteilung zum Auftakt, das Weblog selbst geht in der Menge der übrigen Blogs etwas unter. Die Fragen und Antworten werden dort zur Zeit noch nicht gespiegelt – was einem Kommentator negativ aufgefallen ist: "Und wann kommen Dialog und Antworten auf MeineSPD?" fragt er. Auch Sebastian Reichel, ehemals Projektbereichsleiter “Online Wahlkampf“ der SPD, vermisst ein wenig das Zusammenspiel zwischen den SPD-Online-Angeboten, wie er in seinem Weblog schreibt.

Ganz neu ist die Idee hinter der Online-Begleitung zur Tour nicht. Bereits im August 2007 tourte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla durch Deutschland. Das Ziel: Den Bürgern das CDU-Grundsatzprogramm nahebringen. "Tour-Reporter" Markus Brauckmann berichtete von den Terminen in einem Videotagebuch, Nutzer konnten ihre Ideen zum Grundsatzprogramm als "Zehn Zeilen für Deutschland" einbringen.

Eine Antwort auf Deutschland-Dialog: Die SPD auf Tour

  1. wintermute sagt:

    die dialogbox scheint ja jetzt nicht so die killerapplikation zu sein. vielleicht liest die redaktion aber auch nur sehr langsam…

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