Change auf Israelisch

Bei seinen Vorbereitungen auf die vorgezogenen Parlamentswahlen in Israel im Jahr 2009 scheint der Kandidat des Likud-Blocks, Benjamin Netanjahu, die erfolgreichen e-Campaigning-Strategien der Demokraten bei den US-Wahlen aufgreifen zu wollen. Seine Internetseite sieht der von Barack Obama zum Verwechseln ähnlich.

Die Aufmachung des Onlineauftritts des
Israelischen Kandidaten weist Parallelen mit der Seite
eines gewissen Barack Obama auf, der mit barackobama.com ansehnliche
Erfolge im letzten US-Wahlkampf verzeichnen konnte.

Ob der konservative „Bibi", wie er
von seinen Anhängern genannt wird, ähnliche Vorteile aus dem
Internet ziehen kann wie sein demokratisches Vorbild, wird sich dann
voraussichtlich im Februar 2009 zeigen. Gute infrastrukturelle
Vorraussetzungen für seine Kampagne scheint er zumindestens schon zu
haben:

Laut comScore
Networks
lag die durchschnittliche
Internetnutzungsdauer der über Fünfzehnjährigen Israelis im Januar
2007 bei durchschnittlich 37,4 Stunden. Im Vergleich dazu lagen die
US-Amerikaner bei 31,6 Stunden.

Eine Antwort auf Change auf Israelisch

  1. Calanetta sagt:

    Verblüffende Ähnlichkeit. Die Seite von John McCain unterscheidet sich von der Obamas aber auch nicht sehr. Zumindest nicht in Bezug auf die Aufmachung.

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