Broadband for the World

Google zeigt sich von seiner Schokoladenseite: Ein Mammutprojekt soll das Internet auch in die ärmeren Regionen der Welt bringen. Ganze 16 Satelliten will der Konzern bis 2010 ins All schießen und beinahe eine halbe Milliarde Euro ausgeben.

Internetuser und Medien dieser Welt ereifern sich momentan darüber, dass der neue Google-Browser „Chrome“ zu viele Daten speichert. Jetzt kommt Google jedoch wieder mit guten Meldungen in die Schlagzeilen: Es will sich um die drei Milliarden Menschen kümmern, die nicht einmal die technischen Möglichkeiten besitzen, um sich in den Google-Datenspeichern zu verewigen. Denn knapp die Hälfte der Weltbevölkerung wohnt in Gebieten, in denen Internetverbindungen nicht ohne weiteres verfügbar sind. „Other 3 billion“, die anderen drei Milliarden, nennt Google diese Gruppe und sein Projekt entsprechend „O3b Networks“.

Um die hohen Preise einer Kabelverbindung zu vermeiden, sollen 16 niedrig fliegende Satelliten eine hohe Bandbreite bringen. Das Ganze kostet fast eine halbe Milliarde Euro, ist aber auf die Anzahl an Personen, die die Technik erreichen könnte, immer noch günstig. Neben Google sind die Geldgeber die Banken HSBC und Allen & Company sowie der Telekommunikationsanbieter Liberty Global. Initiator ist der Milliardär Greg Wyler, der immerhin schon eines der modernsten Handynetze der Welt in Ruanda installiert hat.

Eine Antwort auf Broadband for the World

  1. Iftherewas sagt:

    Und was müssen dann die Armen für das Google.Satellitennetz zahlen? Wird das kostenlos oder angemessen billig?

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