Aktiver Urlaub einmal anders – als freiwilliger Wahlkampfhelfer

Die Kampagne Obamas brüstet sich damit von den "grassroots" aus geführt zu werden. Und tatsächlich lassen sich zahlreiche interessante Ansätze finden, in denen Unterstützer auf eigene Faust Obamas Wahlkampf unterstützen. Dabei geht es nicht nur ums Geld einsammeln, sondern vor allem um Partizipation. Ein Beispiel ist die Website obamatravel.org.

 


"Volunteers" verbindet euch

Kernelement der Seite ist die Möglichkeit, freiwillige Helfer miteinander zu vernetzen. Dabei geht es um einen ganz bestimmten Zweck: die so genannten "Swing States", also die Staaten, die sich nicht eindeutig den Republikanern oder Demokraten zuordnen lassen, in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Das Prinzip ist dabei denkbar einfach. Über die Plattform werden dem User drei "Aktivitäten" ermöglicht: Register, Sponsor, Connect.

Partizipation im Netz

Unter der Rubrik „Register as a Volunteer" kann sich der Obama-Anhänger in eine Liste eintragen und sein Profil erstellen. Entweder verschickt er dann das erstellte Profil per Mail oder wirbt damit auf seiner eigenen Webseite. Der Besucher auf seiner Seite kann so ganz gezielt für den Unterstützer spenden, um ihm die Reise in einen „Swing State“ zu ermöglichen. Der Geldgeber findet ihn über die Kategorie "Sponsor a Volunteer", die eine Liste aller freiwilligen Helfer enthält. Schließlich kann der Spender über "Connect a Volunteer" Kontakt aufnehmen. Ist das nötige Geld zusammen, meldet sich der "Volunteer" bei seinem Wunschziel in einem „Swing State“ und lässt sich dort in die Kampagne einbinden.

Einfache und zielgerichtete Plattform

Die Plattform ist übersichtlich und auf ein Ziel gerichtet: es freiwilligen Helfern zu ermöglichen, für Obama in den „Swing States“ die Werbetrommel zu rühren. Und wieder einmal handelt es sich dabei um eine inoffizielle Unterstützerseite. Leider hat das Wahlkampfteam des demokratischen Präsidentschaftskandidaten die Seite noch nicht wahrgenommen. Daher halten sich die Summe der „Volunteers“ und die Nutzungszahlen in Grenzen. Dennoch ein spannendes Projekt, das sich zu beobachten lohnt.

Kommentar verfassen