7. Berliner Hinterhofgespräch: “Ich gehe nicht wählen!”- Wie fremd sind sich Politik und Bürger?

P1020225_mehr_kontrastAm 22. September ist Bundestagswahl. Und wieder werden einige Wählerinnen und Wähler nicht hingehen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: zur letzten Bundestagswahl 2009 haben rund 30% der wahlberechtigten Deutschen keinen Gebrauch von ihrem Stimmrecht gemacht. In diesem Jahr wird es kaum besser aussehen. Aber warum? Dieser Frage sind wir in unserem 7. Berliner Hinterhofgespräch auf den Grund gegangen.

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, sich zu informieren, eine politische Meinung zu bilden und am politischen Geschehen mitzuwirken. Darüber hinaus zeigen Stuttgart 21 und Co., dass es in Deutschland durchaus zivilgesellschaftliches Engagement gibt. Aber warum scheint dann das Wählen-gehen für viele Bürger so unattraktiv zu sein? Sind die Gründe in einer Unzufriedenheit mit den politischen Akteuren und den Inhalten der Parteien zu finden? Oder ist es gar eine generelle “Entfremdung” zwischen Bürger und Politik? Unser Moderator und Geschäftsführer Steffen Wenzel diskutierte diese und andere Fragen am 11.09. ab 17.15 Uhr mit: Ulrich Sollmann, Experte für Körpersprache und öffentliche Wirkung, Lothar Probst, Professor an der Universität Bremen und Experte für Wahl-, Parteien- und Partizipationsforschung und Oliver Schmidt, Chef vom Dienst der Initiative “wahllos.de- Deutschland, deine Nichtwähler”.

 

Steffen Wenzelsollmann_174_bild_coachProbst_4Oliver Schmidt

Weitere Termine der Hangout-Reihe:

17. September, 17 Uhr: Hangout On Air mit Julia Klöckner, stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU

18. September, 19 Uhr: Hangout On Air mit den Vorsitzenden der Jugendorganisationen der Parteien

Bild: politik-digital.de

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